Wettertrend für 7 Tage: Das war es mit 30 Grad - Gewitter bringen Abkühlung

Der Turbosommer ist zu Ende

Gewittertief „Juliane“ setzt dem Sommerwetter ein Ende. Auch die Schafskälte (meist zwischen 4. und 20. Juni) kommt in diesem Jahr pünktlich. Am Donnerstag kühlt es zunächst im Westen, am Freitag dann auch im Osten um fast 10 Grad ab. Immerhin ist bis Sonntag aber überall mal Regen dabei, auch wenn durch die Schauer und Gewitter lokal sehr unterschiedliche Regenmengen zusammenkommen dürften.

Donnerstag: Die Gewitter gehen weiter

 200602 Wetter. Was für ein Naturschauspiel am Dienstagabend im Erzgebirge. Ein Höhentief brachte in Ostdeutschland einige zum Teil kräftige Schauer und Gewitter. Die Reste der Gewitter erreichten am Abend das Erzgebirge. Dabei gab es dank der tiefst
Solche Gewitter wie hier im Erzgebirge am Dienstag (02.06.) können sich jetzt überall zusammenbrauen. © imago images/Bernd März, Bernd März via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Die Gewitterellen breiten sich zügig übers Land aus. Dabei drohen lokal Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen! Und das alles bei Höchstwerten zwischen 17 und 25 Grad.

Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen.

Freitag: Nur noch 10 bis 18 Grad

Das neue Wetter ist da: Es gibt verbreitet Schauer, nur wenig Sonne und dazu einen lebhaften Westwind, der eine deutliche Abkühlung auf Werte zwischen 10 Grad in der Eifel und 18 Grad in Berlin mitbringt. 

Samstag bis Montag: wechselhaft

Und das Wochenende? Da wird es windig und wechselhaft mit Schauern, vor allem am Sonntag gibt es auch schon wieder häufiger sonnige Abschnitte zwischendurch. Die Höchstwerte liegen dabei zwischen 13 und 21 Grad. Das ist dann schon eine ziemliche Ecke kühler als das, was wir in den vergangenen Tagen durchlaufen haben. Auch die neue Woche startet kühl.

Dienstag bis Donnerstag (Fronleichnam): Wärmer mit Wolken und Schauern

Richtung Fronleichnam wieder spürbar wärmer. Die Wolken hängen aber auch noch über dem Land und können weiterhin Schauer bringen - die ja dringend benötigt werden. 

Freitag bis Sonntag: Wackelige Sommertage

Vielleicht können wir nächste Woche pünktlich zum langen Fronleichnams-Wochenende (für die Menschen in den überwiegend katholischen Bundesländern) den Sommer schon wieder ausrufen. Momentan steht das aber noch auf ziemlich wackeligen, naja, wechselhaften Füßen. Schauen Sie sich den Fronleichnams-Trend hier in Ruhe an.

Wetterlage: Hoch weicht Tief mit Regen

Das war es jetzt also in Sachen Hochdruckeinfluss. Und damit steht endlich auch mal wieder Regen auf dem Programm. Zwar sind gerade die Gewitter beim Wetterumschwung nicht präzise vorherzusagen und einige Gegenden werden auch wieder leer ausgehen. Immerhin ziehen am Wochenende und zu Beginn der nächsten Woche wiederholt Schauer übers Land. Und das kann zumindest etwas Linderung in Sachen Trockenheit bringen. Bis zur Mitte der kommenden Woche berechnen die Wettercomputer derzeit verbreitet zwischen 20 und 35 Liter pro Quadratmeter. 

Was der erste Sommermonat Juni wettertechnisch schafft, finden Sie in unserem 30-Tage-Trend.

Wetter und Klima in der Mediathek

Mega-Hitze und große Trockenheit - und viele fragen sich: Wird Deutschland bald zum Wüstenstaat? Wie viele Dürre-Sommer hintereinander können wir eigentlich noch verkraften? Hier geht es zur DOKU - Wüstenstaat Deutschland?

Der Trick bei wechselhaftem Wetter: Nutzen Sie die neuesten Prognosen immer und überall

Bei wechselhaftem Wetter sollten Sie stets die neuesten Prognosen zu Rate ziehen. Laden Sie dafür die wetter.de-App für Apple- und Android-Geräte herunter.