Wettertrend für 7 Tage: Auf die Schafskälte folgt die Hitze

Kaltluft keilt dazwischen und lässt den Sommer pausieren

Gewittertief „Juliane“ setzt dem Sommerwetter ein Ende und damit kommt die Schafskälte recht pünktlich. So werden die letzten Reste der Sommerluft auch im Osten jetzt abgedrängt. Mit einem Temperatursturz von gut 10 Grad. Immerhin öffnet Petrus damit die himmlischen Pforten für Regen. Auch wenn dieser sehr unterschiedlich verteilt ist. Von 10 bis über 100 Liter pro Quadratmeter ist alles mit dabei. Mehr zur Regen-Verteilung sehen Sie oben im Video.

Ein Schäfer steht am Montag (06.06.2005) nahe dem nordhessischen Wilhelmshausen mit einem Regenschirm neben seiner Herde. Die so genannte Schafskälte soll weiter anhalten. In den kommenden Nächten besteht in einigen Lagen sogar wieder Nachtfrostgefah
Die Schafskälte besucht uns dieses Jahr überpünktlich. © picture-alliance/ dpa/dpaweb, Uwe Zucchi

Sonntag: Wetterbesserung in Sicht

Am Sonntag bekommen wir eine Mischung aus Sonne und Wolken. Regenschauer sind auch dabei, vor allem im Süden sind sogar kurze Gewitter möglich. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen 13 und 22 Grad. Es weht meist ein schwacher, zur Nordsee hin mäßiger teils frischer Wind aus Südwest bis West.

Montag bis Mittwoch: Schrittweise wärmer

Der Montag bringt direkt das nächste Tief und weitere Schauer bei 13 bis 20 Grad. Anschließend geht es aber schrittweise mit den Temperaturen aufwärts: am Dienstag 17 bis 22, am Mittwoch 18 bis 23 Grad.

Donnerstag (Fronleichnam): Viel Sonne im Norden

Ab dem Fronleichnam, der in einigen Bundesländern Feiertag ist, wird es dann noch wärmer. So liegen die Temperaturen zwischen 19 Grad am Alpenrand und 26 Grad im Osten. Im Süden herrscht ein Sonne-Wolken-Mix vor. Den meisten Sonnenschein bekommt der Norden ab. Es können sich noch einzelne Regenschauer und Gewitter bilden, das gilt aber hauptsächlich für die Mittelgebirge. Der Regen macht meist Pause.

Die ausführliche Wettervorhersage für Fronleichnam finden Sie hier.

Freitag bis Sonntag: Es kann richtig heiß werden

Vielleicht können wir nächste Woche pünktlich zum langen Wochenende (eben für die Menschen in den überwiegend katholischen Bundesländern) den Sommer schon wieder ausrufen. Es könnte richtig heiß werden, aber momentan steht das noch auf wackeligen Füßen.

Am Freitag legen die Temperaturen noch ein wenig zu und es wird noch wärmer bei 20 bis 27 Grad. Die Sonne scheint verbreitet. Einzelne Wärmegewitter können sich entwickeln, bevorzugt in den Mittelgebirgen.

Einen Hitzetag könnte es am Samstag geben, denn es wird nochmal wärmer mit 22 bis 30 Grad. Das bedeutet viel Sonne und nur ein geringes Gewitterrisiko. 

Schwül-heiß wird der Sonntag bei 24 bis 32 Grad. Die schwül-heiße Luft könnte für vermehrt Hitzegewitter sorgen, dann kann es auch schon mal etwas kräftiger regnen.

Wetterlage: Hoch weicht Tief mit Regen

Das war es jetzt also in Sachen Hochdruckeinfluss. Und damit steht endlich auch mal wieder Regen auf dem Programm. Zwar sind gerade die Gewitter beim Wetterumschwung nicht präzise vorherzusagen und einige Gegenden werden auch wieder leer ausgehen. Immerhin ziehen bis Mitte der nächsten Woche wiederholt Schauer übers Land. Und das kann etwas Linderung in Sachen Trockenheit bringen. 

Was der erste Sommermonat Juni wettertechnisch schafft, finden Sie in unserem 30-Tage-Trend.

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