Wetterlexikon: Wetterradar

Was ist ein Wetterradar?

Radargeräte, die die Erfassung von Wetterdaten zu unterschiedlichen Zwecken ermöglichen, werden unter dem Oberbegriff „Wetterradar“ zusammengefasst. Hierunter werden verschiedenste technische Geräte subsumiert. Das Niederschlagsradar, welches sehr bekannt ist, wird oft auch als Regenradar bezeichnet. Wetterradar-Geräte werden unter anderem für die Erstellung von meteorologischen Voraussagungen genutzt. Sie sind in der Regel untereinander vernetzt und ermöglichen so komplexe Datenerfassungen und Datenberechnungen.

Doch auch für die Sicherheit im Flugverkehr sind Wetterdaten unverzichtbar. Nicht nur die permanente Erfassung der Winddaten spielt hier eine ausschlaggebende Rolle, sondern auch die Möglichkeit, den Piloten rechtzeitig vor Wetterumschwüngen zu warnen. Das Wetterradar ist daher ein integrierter Bestandteil in der technischen Ausstattung vieler Flugzeuge.

Das technische Prinzip eines Wetterradars beruht auf der Aussendung elektromagnetischer Wellen. Treffen diese auf ein Hindernis, werden sie von diesem reflektiert und über die Antennen des Radargerätes aufgezeichnet. So können beispielsweise Regentropfen, Hagel, Schnee oder Kondensationströpfchen erkannt und mathematisch ausgewertet werden.