Wetterlexikon: Überschwemmung

Was ist eine Überschwemmung?

Eine Überschwemmung ist eine Ansammlung von Wasser auf einer ansonsten trockenen Landfläche, speziell durch Ausuferung oberirdischer Gewässer oder durch zu langsam abfließende Witterungsniederschläge. Soweit Überschwemmungen nicht ausgewiesene Überflutungsflächen betreffen, gehören sie zu den Naturkatastrophen, die hohe Sachschäden und in vielen Ländern auch regelmäßig Todesopfer fordern. Nach Auffassung von Klimaforschern wird durch einen Anstieg des Meeresspiegels und veränderte Niederschlagsmuster wegen der Erderwärmung in Zukunft immer häufiger mit Überschwemmungen zu rechnen sein.

In Deutschland sind Überschwemmungsschäden an Gebäuden und Inhalt in der Regel versicherbar. Beitrag und Versicherbarkeit richten sich nach der sogenannten ZÜRS-Zone. Die Abkürzung steht für Zonierungssystem, Überschwemmung, Rückstau und Starkregen. Gemessen wird die statistische Häufigkeit eines Hochwassers, wobei die höchste Gefährdungsklasse 4 einem Hochwasser in zehn Jahren entspricht, die Zone 1 umfasst Gebiete mit einem Hochwasser seltener als alle 200 Jahre.