Wetterlexikon: Mammatus

Zu sehen sind Mammatus-Wolken vor allem bei Gewitter- und Schauerwolken.
Zu sehen ist ein Mammatus vor allem bei Gewitter- und Schauerwolken.

Was ist Mammatus?

Als Mammatus werden spezielle Wolkengebilde bezeichnet, die brustartig an normalen Wolken herunterhängen. Das Wort leitet sich vom lateinischen Begriff "Mamma" für die weibliche Brust ab.

Zu sehen ist ein Mammatus vor allem bei Gewitter- und Schauerwolken

Durch Abwinde, die in eisigen Bereichen innerhalb der Wolken entstehen, kommt es zu der brustartigen Struktur. Zu sehen ist ein Mammatus vor allem bei Gewitter- und Schauerwolken. Da Gewitter meistens in den Sommermonaten herrschen, werden die Quellformen an Wolken zu dieser Zeit besonders häufig beobachtet. Im Winter treten sie eher seltener auf.

Die Mammatus-Strukturen sehen im Zusammenspiel mit der Sonne sehr farbenreich aus. Bei einem rötlich-goldenen Sonnenuntergang gibt es starke Reflexionen, die zu einem bunten Wolkenbild führen. Am Äquator entstehen die größten und auffälligsten Mammatus-Strukturen, da dort andere Wetterverhältnisse herrschen als in anderen Teilen der Welt.