Wetterlexikon: Glätte

Das passiert bei Blitzeis
Das passiert bei Blitzeis Glätte-Animation bei Plusgraden 00:18

Was ist Glätte?

Unter Glätte werden verschiedene Arten von gefrorener Nässe zusammengefasst. Glatte Oberflächen entstehen immer dann, wenn die Außentemperaturen ausreichend niedrig sind. Glätte tritt nur in den Wintermonaten auf. Ganz selten kann es auch noch in den Frühlingsnächten zu glatten Böden kommen. Es gibt insgesamt vier verschiedene Arten von Glätte.

Eisglätte, Glatteis, Reifglätte und Schneeglätte

Eisregen in Schleswig-Holstein
Ein Fahrradfahrer liegt am 07.01.2017 in Elmshorn (Schleswig-Holstein) bei extremer Glätte auf einem Radweg, nachdem er zuvor ausgerutscht war. © dpa, Bodo Marks, bom gfh

Bei der Eisglätte gefriert das alte Regenwasser am Boden. Diese Glätte kann häufig auch lokal auftreten und ist nicht immer leicht erkennbar. Glatteis entsteht, wenn der Regen durch Ausstrahlung am Boden gefriert. Die Reifglätte entsteht, wenn der Reif durch Druck verflüssigt wird und anschließend wieder gefriert. Die letzte Form der Glätte ist die Schneeglätte. Hierbei wird der Schnee durch Fußgänger platt getreten und zusammengepresst. Es entstehen hierdurch sehr glatte Oberflächen, welche für Autofahrer und Fußgänger extrem gefährlich sein können. In Wetterberichten wird angegeben, um welche Art der Glätte es sich genau handelt.