Wetterbericht zum 29.03.2020: Mit der Sommerzeit kommt der Winter zurück

Die Sonne ist weg

Trotz Sommerzeit strömt mit kräftigem Nordwind feuchtkalte Luft nach Deutschland ein und sorgt für einen Temperatursturz auf 1 bis 8 Grad!  In den nördlichen Mittelgebirgen rauschen die Temperaturen sogar in den Frostbereich ab. Dabei ist es oft stark bewölkt und die Regenschauer gehen zuerst im Norden, später in der Mitte, am späten Abend dann auch im Süden bis in tiefe Lagen in Schnee über.  

Mit der Umstellung auf die Sommerzeit ist das optimale Outdoor-Wetter also wieder vorbei.
Wer wann genau wie viel Schnee abbekommt, können Sie hier genauer nachlesen.

Sturmflutwarnung für die Ostseeküste

dpatopbilder - Auf der Ostsee vor Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern) türmen sich am 04.01.2017 große Wellen auf, für die das Sturmtief «Axel» sorgt. Für die deutsche Ostseeküste sagt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) für die ko
Sturmflut rollt auf Ostseeküste zu © dpa, Bernd Wüstneck, bwu jai

Im Norden kommt nach den Niederschlägen zwar schnell wieder die Sonne raus, aber bei dem fiesen, kräftigen Nordwind ist es alles andere als angenehm draußen.

Außerdem gilt für die gesamte Oststeeküste eine Sturmflutwarnung. Am Sonntagmorgen zwischen 7.00 Uhr und 10.00 Uhr erwartet das Bundesamt für Schiffahrt und Hydrographie in allen Küstenbereichen Wasserstände zwischen einem und 1,4 Metern über dem mittleren Wasserstand. Besonders betroffen: die Lübecker Bucht.

Im Laufe der Nacht ziehen sich die Schneefälle zu den Alpen und in den Oberpfälzer und Bayrischen Wald zurück. Auch im Thüringer Wald und im Erzgebirge fällt anfangs noch etwas Schnee. Mit Tiefsttemperaturen von +2 bis -8 Grad wird die Nacht wieder frostig kalt.

Wetterlage: Hoch Keywan bringt den Winter zurück

Hoch Keywan über dem Nordatlantik hat einen Pakt mit dem Winter geschlossen. Es zapft ordentlich Polarluft an, die schnurstracks nach Mitteleuropa und damit auch nach Deutschland befördert wird. 

Die weiteren Aussichten: Kalte Tage, eisig kalte Nächte

Am Montag wird es südlich der Donau winterlich mit Schneefall bis ins Flachland bei Höchstwerten zwischen 0 und 3 Grad. Sonst ist der Schneespuk meist wieder vorbei, es bleibt trocken und zeitweise scheint die Sonne. Höchstens Richtung Nordsee bilden sich einzelne Schneeschauer. Es ist kalt. Auch nördlich der Donau schaffen es die Temperaturen nämlich nur auf 4 bis 8 Grad. In Höhen über 700 m herrscht Dauerfrost.Der unangenehme Nordwind bleibt, schwächt aber etwas ab.

Am Dienstag verabschiedet sich der März zwar mit viel Sonne, doch bei Frühwerten zwischen -1 und -5, im Bergland zwischen -6 und -10 Grad, schaffen es die Temperaturen auch tagsüber nur auf unterkühlte 4 bis 9 Grad.

Am Mittwoch, zu April-Beginn, wird es auch nur unwesentlich milder, aber ein leichter Aufwärtstrend ist zu erkennen. Niederschläge sind nicht in Sicht.

Mehr zum Wechselspiel zwischen Märzwinter und Frühling finden Sie im 7-Tage-Trend.

Das Wetter immer dabei

Auch der Blick auf den 30-Tage-Trend ist immer interessant. Auf welches Wetter muss ich mich einstellen?

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