Wetterbericht zum 28.03.2020: Vor dem Wintereinbruch nochmal den Frühling genießen

Nur vereinzelt Wolken

Es wird noch einmal frühlingshaft warm, bevor wir uns wieder auf eine Kältephase einstellen müssen. Bis zu 19 Grad sind nach dem sonnigen Freitag auch am Samstag drin. Nur im Norden weht ein ungemütlicher Wind. Wir liegen im Einflussgebiet von Hoch Keywan, das sich noch im Nordatlantik befindet und langsam südlich Richtung Nordsee zieht und dann das „Wettersteuer in die Hand nimmt“

Mit der Umstellung auf die Sommerzeit am Wochenende ist das optimale Outdoor-Wetter aber wieder vorbei. Und zwar sowas von!

18.02.2019, Bayern, Utting: Eine Möwe schnappt im Sonnenschein über dem Ammersee nach einem Stück Brot. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Auch am Samstag bleibt der Kurz-Frühling noch erhalten. Es ist in weiten Teilen Deutschlands schön sonnig. © dpa, Karl-Josef Hildenbrand, kjh tba

Auch heute bleibt der Kurz-Frühling noch erhalten. Es ist in weiten Teilen schön sonnig. Nur ganz im Süden und an der Nordsee sind dichtere Wolkenfelder unterwegs.Es bleibt aber noch oft freundlich und erst nachmittags sind im Süden erste Regenschauer möglich. Die Temperaturen bewegen sich zwischen frühlingshaften 10 bis 19 Grad. An der Nordsee sind es 9 Grad bei kühlem Wind.

Wetterlage: Hoch Keywan übernimmt das Steuer

Tief Liebgard über dem zentralen Mittelmeer schickt zunehmend Wolkenfelder über die Alpen nach Deutschland, diese bringen aber auch spürbar wärmere Luft mit. Ab Samstag wird schon wieder alles anders. Hoch Keywan über dem Nordatlantik und ein Tief über dem Nordmeer haben einen Pakt mit dem Winter geschlossen und zapfen ordentlich Polarluft an, die schnurstracks nach Mitteleuropa und damit auch nach Deutschland befördert wird. Zur Wochenmitte rückt Hoch Keywan Richtung Nordsee und bringt kalte Polarluft über Nordosten.

Die weiteren Aussichten: Der Absturz folgt auf dem Fuße

Der Sonntag bringt bereits den nächsten Wetterwechsel. Wir liegen im Einfluss eines Hochdruckgebietes, das seinen Kern im Westen der Britischen Inseln hat, Kaltluft aus der Arktis anzapft und in einer Rechtsdrehung zu uns schickt. Das heißt: Wir bekommen nass-kaltes Schauerwetter mit Schnee, der teilweise bis in Flachland fällt. Im Bergland wird es sogar winterlich. Am Alpenrand sind einige Zentimeter Neuschnee drin. Die Temperaturen purzeln um rund 10 Grad auf nur noch 2 bis 9 Grad, zudem weht teils kräftiger Nordwind. Dementsprechend kehrt die Frostgefahr der vergangenen Nächte zurück und wir sollten empfindliche Pflanzen besser nochmals abdecken oder reinholen. Passen Sie also auf Ihre Blümchen auf

Am Montag liegt in der Früh in den Mittelgebirgen sowie südlich der Donau wahrscheinlich eine dünne Schneedecke mit entsprechender Glättegefahr. Der große Rest bleibt zwar schneefrei, aber dennoch frostig kalt. Uns erwartet der kälteste Tag der Woche. Tagsüber fällt dann nur noch am Alpenrand nennenswert Schnee. Ansonsten scheint zeitweise die Sonne bei weiterhin viel zu kalten minus 1 auf 800 Meter bis plus 8 Grad am Niederrhein. Dazu weht weiterhin der ziemlich unlustige, weil böig kalte Nordwind.

Mehr zum Wechselspiel zwischen Märzwinter und Frühling finden Sie im 7-Tage-Trend.

Das Wetter immer dabei

Auch der Blick auf den 30-Tage-Trend ist immer interessant. Auf welches Wetter muss ich mich einstellen?

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