Wetterbericht für Deutschland für den 28.05.2019: Kalte, graue und nasse Aussichten

Dauerregen am Alpenrand +++ Norden freundlich +++ 12 bis 19 Grad

Heute haben wir es im Süden und Osten mit vielen, meist dichten Wolken zu tun. Etwa von Oberschwaben über Ober- und Niederbayern bis zur Oberpfalz sowie vom Erzgebirge bis zur Oberlausitz und zum Zittauer Gebirge hin regnet es länger andauernd und zum Teil ergiebig. Sonst wechseln sich Sonnenschein und Wolkenfelder miteinander ab. Von Benelux her schieben sich bereits am Vormittag neue Schauer in den Westen. Am Nachmittag sind im Westen, in der Mitte und im Südwesten einige, teils kräftige Schauer und einzelne Gewitter möglich. Davon gänzlich unbeeindruckt zeigt sich der Norden. Hier scheint vor allem zur Nordsee hin und in Schleswig-Holstein längere Zeit die Sonne und es bleibt weitgehend trocken. Den meisten Sonnenschein gibt es auf Sylt mit satten 15 Stunden. In Schleswig-Holstein gibt es rund 12, von Ostfriesland bis nach Vorpommern noch 7 bis 8 Stunden. Im Süden und im Osten Sachsens gehen wir dagegen sonnenscheinmäßig heute leer aus.

Es ist zu kühl für Ende Mai mit Höchstwerten von nur 12 Grad im Dauerregen, 14 Grad in Ost- und Nordfriesland sowie in der Eifel, 16 Grad in Hannover, 17 Grad am Oberrhein bis 19 Grad im Osten Sachsen-Anhalts sowie in Berlin und Umgebung. Der Wind weht schwach, an den Küsten und im Süden zeitweise auch mäßig aus Nordwest bis West.

Das graue, nasse und kalte Wetter bleibt bis Mittwoch bestehen

In der Nacht zum Mittwoch ziehen die Regenfälle nach Südosten ab. Südlich der Donau, in Thüringen und Sachsen fällt bis zum Morgen hin anhaltender Regen. Dort bleibt es die ganze Nacht über dicht bewölkt. Besonders an den Alpen kann es recht ergiebig regnen. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 1500 Meter. Im Nordwesten lockert es im Laufe er Nacht auf. Die Tiefstwerte liegen zwischen 2 Grad in der Lüneburger Heide und 10 Grad in Niederbayern. Es weht ein schwacher, an der Küste teils mäßiger bis frischer Wind aus West bis Nordwest.

Am Mittwoch erwarten uns im Süden weiterhin viele Wolken. Im Süden und Osten Bayerns regnet es weiterhin teils länger andauernd und kräftig mit entsprechender Hochwassergefahr an den Zuflüssen der Donau. Im Südwesten und in der Mitte gibt es einzelne Schauer. Ansonsten kann sich die Sonne neben Wolkenfeldern eigentlich ganz gut behaupten und in den übrigen Landesteilen bleibt es weitgehend trocken. Im Dauerregen bleibt es mit 10 bis 14 Grad sehr kühl. Auch vom Schleswig-Holstein bis nach Nordvorpommern werden nur 12 bis 15 Grad erreicht. Sonst steigen die Temperaturen auf 15 bis 18, entlang des Rheins auf 19 bis 20 Grad. Der Wind kommt schwach, an der Ostsee mäßig aus Nord bis Nordwest daher. 

Und dann geht's vom Kälteloch zum Hitzehigh in der kommenden Woche.

Wie es im Juni weitergeht, erfahren Sie hier.