Wetterbericht für Deutschland für den 24.10.2019: Letzter gefühlter Sommertag des Jahres

Heute lösen sich Nebel und hochnebelartige Wolkenfelder nicht überall auf und nach Südwesten hin ziehen Wolkenfelder des Mittelmeertiefs durch. Meist stellt sich nach Nebelauflösung aber eine Mischung aus Sonne und Wolken ein. Länger sonnig und auch am wärmsten wird es auf den Nordseiten der Berge, beispielsweise in Sachsen, Thüringen und am östlichen Alpenrand. Mit 16 bis 22 Grad ist es ungewöhnlich mild.

Generell wird es auf der Nordseite größerer Erhebungen in der Osthälfte Deutschlands am schönsten und mit leichten Föhneffekten auch am wärmsten:

Östlicher Alpenrand: v.a. Chiemgau, Berchtesgadener Land mit bis zu 22 Grad.
Bayerischer Wald: 18 bis 20 Grad.
Nördlich vom Thüringer Wald und vom Erzgebirge: Von der Saale über die Leipziger Tieflandsbucht bis zur Neiße mit verbreitet 20 bis 22 Grad.

Auch von der Soester Börde über Ostwestfalen bis ins nördliche Harzvorland setzt sich vom Sauerland und vom Harz her recht gut die Sonne durch und auch dort können 20 Grad erreicht oder übertroffen werden.

Leichte Föhneffekte stellen sich auch von Stuttgart bis nach Nürnberg (von der Schwäbischen und Fränkischen Alb her) und zwischen Aachen und Köln (von der Eifel her) ein. In diesen Regionen ist es aber nicht ganz so sonnig, sondern es wechseln sich Sonne und Wolken ab.

Einen offiziellen Sommertag wird es heute nicht mehr geben, denn der ist definiert ab Temperaturen von 25,0  Grad, aber in den oben genannten Regionen ist es gefühlt noch einmal ein Spätsommertag.

Hier geht es zu den Sonnenaussichten

Die Großwetterlage: Noch ist es mild und ruhig

Das Hochdruckwetter machte es so schön ruhig bei uns. Mit der Annäherung atlantischer Tiefdruckgebiete wird milde Mittelmeerluft zu uns geschaufelt, die das Thermometer auf über 20 Grad steigen lassen. Bei länger anhaltendem Nebel bleibt es aber teils deutlich kühler. In der Nacht zu Freitag erreichen erste Tiefausläufer den Nordwesten des Landes. Die Nordhälfte wird dann windig und unbeständig. Im Süden bleibt es oft noch recht freundlich. 

Ganz anders sieht es in anderen europäischen Ländern aus: Im westlichen Mittelmeer herrscht eine gefährliche Unwetterlage.

Ausblick: Im Norden schon unbeständiger

Am Freitag stellt sich verbreitet ein  Mix aus Nebel, Sonne und Wolken ein. Anfangs kann es im Süden stellenweise noch etwas regnen, meist heitert es aber schon am Vormittag oder spätestens zum Nachmittag hin auf. Dabei wird es aber nicht mehr ganz so mild. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 13 und 19 Grad. An der Nordsee ziehen zeitweise dichtere Wolken durch und dort lebt auch der Wind kräftig auf.

Am Samstag ist es im äußersten Norden unbeständig und windig. Je weiter nach Süden, desto sonniger wird es. Anfängliche Nebelfelder lösen sich meist in den Morgenstunden oder am Vormittag auf. In Nordfriesland reicht es nur noch für 13 oder 14 Grad, während die Temperaturen in weiten Teilen Deutschlands noch einmal auf 17 bis 22 Grad ansteigen.

Wie geht es weiter über das Wochenende? Das lesen Sie alles im 7-Tage-Trend.

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