Wetterbericht für Deutschland für den 23.04.2019: Noch einmal viel Sonne - für fast alle

Grundsätzlich bleibt es auch heute bei dem strahlenden Sonnenschein. Im Süden stören Schleierwolken das Bild. Die milchige Luft hat ihren Ursprung in der Sahara - Sandkörnchenalarm. Vom Erzgebirge sich nach Nordosten hin breiten sich Wolkenfelder aus, die zum Abend etwa den Harz, die Uckermark und Vorpommern erreichen. Dabei sind vor allem entlang von Oder und Neiße einzelne schwache Schauer möglich. Ein weiteres Thema aber wird der Wind. Einerseits an den Alpen, wo der Föhnsturm aus südlichen Richtungen übers Hochgebirge tost und uns gleichzeitig anzeigt, dass wir nach wie vor in der sehr milden Luftmasse liegen. Andererseits im Norden und Osten, wo der Wind heute stark bis stürmisch weht und über die größtenteils noch brach liegenden Felder bläst. In Kombination mit der großen Trockenheit, die sich weiterhin anhand der hohen bis sehr hohen Waldbrandgefahr ablesen lässt, ist dies eine durchaus brisante Gemengelage. Denn das erhöht die Gefahr von Staub- bzw. Sandstürmen, die wiederum die Sichtweiten auf den Straßen binnen kürzester Zeit sehr stark einschränken können. Außer dem Wind beschäftigt uns heute aber natürlich die Sonne, die neuerlich ganz ordentlich vom Himmel scheint. 

Dementsprechend werden es heute abermals sehr warme bis frühsommerliche 18 bis 26 Grad, vielleicht sogar etwas mehr im Rhein-Main-Gebiet. Lediglich im Seewind an der Küste erreichen die Werte nur 12 bis 18 Grad.

Am Mittwoch bereits mehr Wolken

​In der Nacht zum Mittwoch ist es leicht, im Nordosten teils dicht bewölkt. Dabei sind dort gebietsweise noch einzelne Schauer möglich. Vom Südwesten breiten sich Wolkenfelder bis zum Westen aus. Über den Mittelgebirgen sind am Morgen hier und da Schauer möglich. Temperaturrückgang auf 14 Grad in der Kölner Bucht, 10 Grad in der Altmark bis 6 Grad direkt am Alpenrand. Im Südwesten schwacher Südwind, sonst schwacher bis mäßiger, im Norden mitunter frischer und im Verlauf nachlassender Wind aus Ost mit einzelnen stürmischen Böen.

Am Mittwoch gibt es zunächst viel Sonnenschein, der wird jedoch zeitweise von dichter Schleierbewölkung gedämpft. Im Laufe des Nachmittags und Abend kommen von Südwesten her Schauer und Gewitter auf, die im Verlauf auf den Westen und Nordwesten übergreifen. Nach Osten und Süden hin bleibt es überwiegend trocken. Maximal 20 Grad in der Eifel bis 28 Grad im Thüringer Becken, selbst an den Küsten mitunter recht warm mit 15 bis 22 Grad. Schwacher bis mäßiger, an den Küsten teils frischer Süd- bis Südostwind. Am Alpenrand weiterhin Föhn.

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