Wetterbericht für Deutschland für den 17.10.2019: Ziemlich nass, aber dafür ganz schön warm

Platz 1 in Sachen Sonnenschein geht heute mal wieder in den Süden Deutschlands. Insbesondere südlich der Donau können Sie sich nämlich gerne mal über 7 bis 9 Sonnenstunden freuen. Ansonsten sind es von der Bodenseeregion bis nach Sachsen häufig 4 bis 7 sonnige Betriebsstunden. Und auch vom Niederrhein bis herauf ins Nordseeumfeld spiegeln sich erste zaghafte Aufhellungen, die nachmittags immer häufiger werden in Zahlen wider. Hier bringt es die Sonne nämlich - nebst gelegentlicher Schauer - immerhin noch auf 3 bis 6 Stunden. Im großen Rest bleibt es dagegen ziemlich grau mit zeitweiligem Regen.

Die Frühwerte zeigen sich - gewärmt durch die Wolkendecke - recht mild bei 10 bis 14 Grad. Richtung Süden und Südosten ist es unterm klaren Himmel hingegen frischer mit meist 2 bis 9 Grad und gelegentlichem Bodenfrost. Tagsüber bleibt es in der südwestlichen Strömung ebenfalls oft warm mit rund 1 bis 3 Grad überm jahreszeitlichen Durchschnitt. Und das heißt: mit viel Sonne werden es 19 bis 21 Grad. Im übrigen Land sind es 14 bis 18 Grad. 

Die Großwetterlage: Kommt da eine stabile Hochdruckphase?

Das umfangreiche Atlantiktief Thilo nähert sich zwar Deutschland, schwächt sich aber auch langsam ab. So kann Zwischenhocheinfluss vor allem im Südosten Deutschlands für ein paar Tage goldenen Oktober sorgen. Die Nordwesthälfte und die Mitte Deutschlands werden dagegen immer wieder von Tiefausläufern mit ihren Wolken- und Regengebieten erfasst.

Da wir es dabei mit einer kräftigen südlichen bis südwestlichen Strömung zu tun haben, kommen relativ warme Luftmassen aus subtropischen Gefilden zu uns. Möglicherweise baut sich im Laufe der kommenden Woche eine stabile Hochdruckzone auf, die sich über Mitteleuropa spannt. 

Ausblick: Noch recht viel Regen bis zum Wochenende

Am Freitag bleibt die Osthälfte im Sonnenvorteil. Weiter westwärts ist es unbeständiger und ab und an sind Schauer unterwegs. Die Temperaturen bleiben mild. Höchstwerte liegen bei 12 Grad im Hunsrück, rund 17 Grad in Vorpommern bis 19 Grad in der Oberlausitz. Auf den westlichen Mittelgebirgen und an der Nordsee sind Sturmböen nicht auszuschließen.

Der Samstag verläuft verbreitet bewölkt mit Regengüssen und gelegentlichen Gewittern im Nordwesten. Mehr Chancen auf einen freundlichen und trockenen Start ins Wochenende bestehen von den Alpen bis herauf in die Lausitz. Von Westen her kommen im Laufe des Tages neue Schauer auf. Dazu erreichen die Temperaturen zwischen 12 Grad in der Eifel und 18 Grad in Sachsen.

Wie geht es weiter? Die kommende Woche im 7-Tage-Trend

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