Wetterbericht für Deutschland für den 02.11.2019: Warm und nass

Warm, nass und windig - Mehr Frühling als Herbst

Der Samstag bringt zu Beginn noch viele Schauer, bevor es am Nachmittag immer öfter trocken wird. Am schönsten und wärmsten dürfte es am Alpenrand werden. Mit Föhn geht es stellenweise bis knapp an die 20 Grad ran. Aber auch die 18 Grad, die am Oberrhein und am Neckar möglich werden, sind eher frühlingshaft als herbstlich.

Im großen Rest wird es ebenfalls sehr mild mit windigen 11 bis 15 Grad. Auch die Nächte werden jetzt wieder milder. In der Nacht zum Sonntag beispielsweise ist es bei Tiefstwerten zwischen 12 und 4 Grad eher lauwarm als kalt. Trocken werden wir nicht über den Samstag kommen. Vor allem in der Westhälfte kann es auch ergiebig regnen. Im Saarland und in Rheinland-Pfalz sind größere Mengen möglich. Auch im Norden gibt es einen klassischen Schmuddeltag. Später regnet es auch Bayern. Die Niederschläge können bis in den Osten vorankommen. Dazwischen gibt es aber auch immer mal Auflockerungen. 

Nicht wenig Regen - Sonne hat nicht ihren besten Tag

30.09.2019, Berlin: Eine Frau kämpft mit ihrem Schirm, der von einer starken Windböe zusammengefaltet wurde. Foto: Paul Zinken/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Am Samstag werden wir den Wind zu spüren bekommen. © dpa, Paul Zinken, pdz

Dafür spielt der Wind eine Rolle: Der südwestliche Wind wird stark auffrischen. Volle Sturmböen beschränken sich aber wahrscheinlich nur auf das höhere Bergland. Spüren werden wir das Tief dennoch überall. Und das liegt daran, dass wir auf die Vorderseite des Tiefdruckkomplexes kommen und somit eben die mildere und feuchtere Luft mit Regen zu uns kommt. 

Es wird also in jedem Fall nass. Vor allem im Westen, Südwesten aber auch an der See. Der Regen zieht von Südwest nach Nordost. Vor und nach den Regenfällen hat auch mal die Sonne ihre Zeit - aber in manchen Gegenden wie dem Nordosten wird sie es am Samstag gar nicht durch die Wolken schaffen. 

Die Großwetterlage

Die Großwetterlage stellt sich nachhaltig um. Tief „Zed“ über den Britischen Inseln übernimmt bereits das Ruder. Mit auf südliche Richtungen drehendem Wind gelangt dabei zunehmend milde Meeresluft nach Deutschland. Wiederholt durchziehende Tiefausläufer gestalten dabei das Wetter am Wochenende unbeständig. Es wird also mild, nass und windig.

Ausblick: Windig, wechselhaft und mild

Am Sonntag gibt es viele dichte Wolken und zeitweise Regenfälle. Zwischendurch sind eingie trockene Abschnitte möglich. Bei kurzen Auflockerungen gibt es vereinzelt auch etwas Sonne. Die Höchstwerte liegen bei 9 Grad im Sauerland bis 15 Grad im Berchtesgadener Land. Es kann stürmische Böen geben. 

Eher wechselhaft geht es auch in der neuen Woche am Montag weiter, wobei die Südosthälfte auf etwas mehr Sonne hoffen kann. Die Temperaturen bleiben kaum verändert mild bei 10 bis 14 Grad, bevor es anschließend etwas kühler werden könnte. Aber Achtung, es gibt eine Menge Regen: im Südwesten können bei Dauerregen mehr als 25 Liter innerhalb von zwölf Stunden auf  den Quadratmeter fallen. Im Bereich der Nordsee sowie auf den Ostseeinseln und im Schwarzwald besteht die Gefahr von stürmischen Böen oder auch Sturmböen.

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