Wetterbericht für Deutschland (27.02.2018): Klirrende Kälte kommt langsam zum Höhepunkt

Eisige Kälte, Wind, Sonne und eine Menge Schnee im Norden

Jetzt ist Sibirien voll da und die arktische Luft, die aus Nordwestrussland zu uns peitscht, ist vor allem in höheren Schichten schon rekordverdächtig kalt für Ende Februar. Die Höchstwerte liegen aber auch am Boden meist tief im Frostbereich mit -10 Grad in Starnberg und im oberen Bergland unter -11 Grad. Nur rund um Köln wird es bis +1 Grad. Der schwache bis mäßige, an der See frischer Nordostwind mit starken bis stürmischen Böen macht es nicht besser. Gefühlt ist das ganze also noch eine ganze Schippe heftiger. Im Norden sind das dann auch gefühlte Temperaturen um -10, im Süden um -15, in 1000 Meter Höhe um -25, auf der Zugspitze um -40 Grad!

Ansonsten ist es mehr oder weniger bewölkt und besonders in der Nordhälfte gibt es einzelne, von Mecklenburg-Vorpommern bis zur Lüneburger Heide und dem Wendland auch häufige Schneeschauer mit Glättegefahr. Dazwischen scheint regional die Sonne - und das auch länger, vor allem in der Mitte ist es besonders freundlich. 

Um die -20 Grad in der Nacht

In der Nacht zum Mittwoch gibt es an den Küsten und anfangs im Nordwesten noch weitere Schneeschauer. Vielfach istes aber locker oder gering bewölkt und weitgehend bleibt es trocken. . Tiefstwerte -6 Grad auf Borkum bis -15 Grad in Chemnitz, im Bergland teils um -20 Grad. Meist schwacher, an den Küsten mäßiger bis frischer Wind aus östlichen Richtungen.

Der Wetterbericht für den 23.11.2018
Der Wetterbericht für den 23.11.2018 Teils lockert es auf 00:36

Mittwoch: Nur noch einzelne Schneeschauer

Am Mittwoch ist es an der Ostsee und im nördlichen Schleswig-Holstein wolkig mit einzelnen Schneeschauern, sonst bleibt es meist locker bewölkt oder sonnig und trocken. Maximal -8 Grad in Wismar bis 0 Grad in Freiburg. Zunehmend mäßiger, in Böen teils starker Ostwind, an den Küsten frischer Wind mit stürmischen Böen.