Wetterbericht für Deutschland (19.11.2018): Frühwinterlich mit Schnee, Schneeregen und Regen

Schnee bis in tiefere Lagen möglich

Auch wenn die gemessenen Temperaturen sich vor allem in der Nordhälfte noch meist im frostfreien Bereich bewegen, warm anziehen könnte definitiv nicht schaden. Denn es weht ein kalter Nordostwind. Und der sorgt dafür, dass die gefühlten Temperaturen, der sogenannte Windchill, in der Früh oft bei minus 7 bis plus 3 Grad liegen. Auf den Bergen fühlt es sich bei stürmischen Böen sogar nochmals deutlich kälter an bei minus 10 bis minus 20 Grad.

Wettertechnisch ist dementsprechend ein erster Frühwinter-Vorstoß bei uns angekommen, der besonders im Mittelgebirgsraum für Schneeschauer mit entsprechender Glätte sorgt. Dabei bleibt es heute oft wolkig oder wechselhaft und zum Teil nasskalt bei Tageshöchstwerten zwischen minus 2 Grad am Alpenrand und plus 7 Grad im Emsland. 

Am Dienstag droht neuer Schnee

In der Nacht zum Dienstag bleiben uns die Wolken erhalten. Im Küstenbereich ziehen von der Ostsee her gelegentliche Regenschauer auf, landeinwärts kann es vor allem im Bergland noch einzelne Schneeschauer geben, die im Verlauf der Nacht meist abklingen. Die Tiefstwerte liegen von Nord nach Süd zwischen +4 und -4 Grad. Überwiegend mäßiger, im Bergland und an der See frischer bis starker Wind aus Nordost bis Ost mit starken, an der See und in höheren Lagen stürmischen Böen, vereinzelt auch Sturmböen.

Am Dienstag gibt es neben dichten Wolken bevorzugt im Alpenraum, im Südwesten sowie im Küstenumfeld etwas Sonne. Bis auf wenige Tropfen oder Flocken sollte es meist trocken bleiben. Später kommt von Sachsen und Oberfranken bis nach Thüringen leichter Schneefall auf. Höchstwerte -1 Grad in den nördlichen Mittelgebirgen und bis +6 Grad an der Schlei sowie an den Alpen und am Oberrhein. Mäßiger bis frischer Ostwind mit starken bis stürmischen Böen, auf den Gipfeln und an der Ostsee Sturmböen.

Schnee und Eis sorgen für Behinderungen
Schnee und Eis sorgen für Behinderungen Der Winter ist da! 00:29