Wetterbericht für den 22.12.2015

Weiterhin viel zu mild - Sturmböen im Norden

Heute zieht der Regen in der Nordhälfte von West nach Ost. Zur Ostsee hin gibt es zuvor noch Aufheiterungen. In der Mitte halten sich zunächst dichte Wolken, dabei fällt von der Eifel bis ins Hessische Bergland etwas Regen, sonst ist es trocken und im Verlauf gibt es vermehrt Auflockerungen. Südlich von Neckar und Donau ist es nach teils wolkigem oder nebligem Beginn freundlich, vor allem im Bergland und in Alpennähe auch länger sonnig. Dabei bleibt es trocken. Weiterhin ist es viel zu mild für Dezember: Höchstwerte 9 bis 16 Grad, die höchsten Werte dabei in der Nordwesthälfte, bei Dauernebel kälter. Wind ist vor allem im Norden ein Thema: Im Süden schwacher bis mäßiger, nach Norden hin zunehmend frischer, an der Nordsee teils starker Südwestwind, dort Sturmböen, auf dem Brocken Orkanböen.

Wetterbericht 22.12.2015
Viel Wind im Norden, sonst regnerisch und viel zu mild bis 16 Grad. © dpa, Jan Woitas

In der Nacht zum Mittwoch gibt es im Norden dichte Wolken und etwas Regen, dort ist es mitunter windig. Sonst ist es wechselnd, überwiegend aber locker bewölkt und meist trocken bei sehr milden 14 bis 8 Grad. Im Süden teils sogar klar und Nebelbildung, dort vereinzelt Reifglätte möglich bei Tiefstwerten von +9 bis -1 Grad. Etwas nachlassender Süd- bis Südwestwind, an der Nordsee aber noch Sturmböen.

Am Mittwoch ist es von der Ostsee bis ins südliche Rheinland oft dicht, nordwestlich davon wechselnd bewölkt und gebietsweise fällt etwas Regen. Sonst ist es nach Nebelauflösung recht freundlich mit längerem Sonnenschein. Am schönsten ist es von Sachsen bis nach Oberbayern. Höchstwerte 8 bis 16 Grad, die höchsten Werte dabei im Nordosten, bei Dauernebel im Südosten um 5 Grad. Im Süden schwacher, nördlich der Mittelgebirge mäßiger bis frischer, an der See teils starker Südwestwind.

In der Nacht zum Donnerstag gibt es in der Mitte dichte Wolken und örtlich fällt etwas Regen. Im Süden ist es locker bewölkt oder klar und trocken, dabei gibt es gebietsweise Nebel oder Hochnebel, auch im Norden ist es gering bewölkt oder klar und niederschlagsfrei. Tiefstwerte von Nordwest nach Süd +7 bis 0 Grad, am Alpenrand häufig leichter Frost bis -3 Grad, besonders dort auch vereinzelt Reifglätte. In Küstennähe mäßiger bis frischer Südwestwind, im Süden schwacher Wind, meist aus Süd bis Ost.

An Heiligabend ist es nach Nebel oder Hochnebel oftmals freundlich mit längerem Sonnenschein. Dort, wo es neblig ist, verzieht er sich im Laufe des Tages und dann kann man mit etwas Glück auch Sonnenschein genießen. Im Nordwesten gibt es einen Aufzug dichter Wolkenfelder und zum Abend etwas Regen. In Alpennähe ist es nach Frühnebel sonnig. Höchstwerte von Südost nach Nordwest 7 bis 14 Grad. Meist mäßiger bis frischer, in Böen starker bis stürmischer Wind aus südlicher Richtung, im Süden überwiegend schwacher Wind aus südlicher bis östlicher Richtung.