Wetter zu Ostern: Ostern im Schnee? Nee!

Jetzt muss nur noch die Sonne mitspielen

Es stand auf des Messers Schneide, aber nun scheint sich doch noch alles zum Guten zu wenden. Bis gestern war noch nicht ganz klar, ob sich die warmen oder die kalten Varianten des Osterwetters durchsetzen würden, aber nun ist die kalte Variante offenbar vom Tisch. Ostern wird zwar nicht sommerlich warm, aber Schnee wird es, wenn überhaupt, nur in den Hochlagen geben.

Im amerikanischen Langfristmodell (CFS) hatte es sich ja bereits angedeutet, aber da das immer mit einer gewissen Unsicherheit verbunden ist, wollten wir nicht vorzeitig in Jubel ausbrechen. Nun hat auch das Mittelfristmodell GFS nachgezogen und berechnet Richtung Ostern überdurchschnittliche Temperaturen. Mittlerweile ist die große Mehrzahl aller Ensembleläufe auf die warme Variante eingeschwenkt. Allerdings ist dabei auch ein kleiner Wermutstropfen zu sehen, ganz trocken wird das wohl leider nicht ablaufen.

Wetter zu Ostern 2016
Ostern im Schnee? Ne!

Selbst unsere 28-Tage-Temperaturvorhersage, die bisher eher konservativ unterwegs war und immer noch unterdurchschnittliche Temperaturen bis in den April hinein prognostiziert hatte, ist nun auf durchschnittlichem, teilweise sogar überdurchschnittlichem Kurs.

In der Karwoche erwarten wir nun Temperaturen zwischen 7 Grad im Norden und um die 15 Grad im Südwesten. Dazu einen Mix aus Sonne und Wolken, wobei der Süden am besten wegkommt. Ganz trocken geht die Woche nicht über die Bühne, viel Regen wird es aber wohl nicht geben.

Die Vorzeichen für die Ostertage sind also nicht schlecht. Das große Bibbern scheint nahezu ausgeschlossen. Außerdem kündigt sich rund um Ostern eine Hochdrucklage an, die zumindest die Niederschlagstendenz sinken lässt. Ob es damit noch ein paar Grad wärmer und das Thermometer nicht nur im Südwesten über 15 Grad steigen wird, ist noch nicht ausgemacht aber durchaus möglich. Wenn jetzt noch die Sonne mitspielt, sollte das aber auch kein Thema sein.

Übrigens: Wer über Ostern noch Skifahren will, muss sich keine Gedanken machen. Die Bedingungen in den Skigebieten sind und bleiben prima.

Axel Freundt / wetter.de