Amargeddon Teil 2

Video wie ein Hollywood-Film: Orkan und Dürre lösen Monster-Staubsturm aus

RTL-Meteorologe zur Extremwetterlage in den USA

„Amargeddon Teil 2 hätte am Mittwoch im mittleren Westen der USA mit beeindruckenden Bildern gedreht werden können”, so RTL-Meteorologe Christian Häckl. Ein monströser Sandsturm zog über Teile der USA hinweg. Auslöser war die Extremwetterlage zwischen Eiswinter und Spätsommerwärme, die ihren Namen absolut zu Recht trägt und unfassbare Bilder lieferte.

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Weltuntergangsstimmung ganz ohne Computer

Es sei wie Weltuntergang, nur ganz ohne Computer-Animation, schildert Christian Häckl seine Eindrücke, die über die Bilder und die sozialen Netzwerke sowie durch die Wetterdaten transportiert werden. Und Häckl weiter: „Ein Monster-Staubsturm zog über viele Bundesstaaten wie Kansas und Nebraska. Ausgelöst durch wochenlange Trockenheit und rekordverdächtig warme Temperaturen mit Werten an die 25 Grad selbst im Norden der USA.” Also auch beispielsweise westlich von Chicago, wo um diese Zeit üblicherweise eher Schneestürme bei minus 10 Grad toben.

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Wie kam es zu dieser außergewöhnlichen Gemengelage?

Häckl hierzu: „Ein heftiges Sturmtief hatte sich an der Luftmassengrenze zwischen der Spätsommerwärme und der Winterluft, über dem Westen der USA, also in Montana sowie North und South Dakota, gebildet und mit Böen bis 120 km/h eine Menge Staub aufgewirbelt. Und das auf einer Fläche auf vielen 10.000 Quadratkilometern.” Jetzt entschärfen sich diese enormen Kontraste, denn die große Wärme ziehe sich - laut dem Meteorologen - bis zum Wochenende in den Südosten der USA zurück und werde bis Montag in großen Teilen der USA durch Frostluft ersetzt.

Lese-Tipp: Über 20 Wirbelstürme - Bereits im Vorfeld des Extremwetters gab es eine extreme Serie von Tornados

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(bal)