Wetter-Ticker: Das Wetter am 13. Januar 2020

Die Wetter-Ereignisse des Tages

Unser Ticker zeigt die wichtigsten Wetterereignisse des Tages. Es ist weiterhin viel zu warm in Deutschland. Unwetter toben in Afghanistan und Pakistan, während Thailand unter Dürre leidet. 

12:00 Uhr: Ende vom Wetter-Ticker

Das war's vom Wetter.

11:05 Uhr: Thailand leidet unter Dürre: Einwohner sollen kürzer Zähne putzen

In Thailand herrscht eine der schlimmsten Dürren seit gut 40 Jahren: Die Reisfelder trocknen aus, in der Hauptstadt Bangkok wird das Leitungswasser salzig. Nach Angaben der nationalen Behörde für Bewässerung vom Montag gilt in 18 Provinzen des Landes der Wassernotstand, dort sollen die Betroffenen Hilfe bekommen.

Um Wasser zu sparen, rief Regierungschef Prayut Chan-o-cha die Bevölkerung auf, das Duschen und Zähneputzen um je eine Minute zu verkürzen. Laut Energieminister Sontirat Sontijirawong soll nun Wasser von den Dämmen im Westen Thailands nach Bangkok umgeleitet werden.

In der Hauptstadt gibt es ein Problem mit sogenannter Salzwasserintrusion, das bedeutet grob gesagt: In Küstennähe dringt Salzwasser ins Grundwasser, und der Staudamm von Bangkoks Hauptfluss Chao Praya erhält derzeit nur halb so viel Wasser wie er eigentlich bräuchte, um das Meeressalz aus dem Grundwasser zu spülen. Laut Meteorologen könnte die Dürre noch bis Juni dauern. Auch Teile des südostasiatischen Nachbarlands Kambodscha kämpfen derzeit mit der großen Trockenheit.

10:45 Uhr: Zahlreiche Tote nach Schnee und Regen in Pakistan und Afghanistan

Bei Schneestürmen und heftigem Regen sind in Teilen Pakistans und Afghanistans mehr als zwei Dutzend Menschen gestorben.

Mindestens 20 Menschen sind in Pakistans südwestlicher Provinz Baluchistan ums Leben gekommen, wie der örtliche Chef des Rettungsdienstes, Imran Zarkoon, am Montag mitteilte.

Weitere mindestens sieben Menschen kamen nach Behördenangaben in verschiedenen Regionen im südöstlichen Afghanistan ums Leben.

Die Regionalregierung von Baluchistan rief für mindestens sieben besonders schlimm getroffene Distrikte den Notstand aus und entsandte das Militär zur Hilfe bei den Rettungsarbeiten. Auf dem internationalen Flughafen von Quetta, der Provinzhauptstadt von Baluchistan, sorgten die Unwetter nach Angaben der Luftfahrtbehörde für Flugausfälle.

Im Grenzgebiet zwischen beiden Ländern auf pakistanischer Seite waren zudem Tausende Menschen in abgelegenen Bergregionen von der Außenwelt abgeschnitten, weil eine dicke Schneedecke die Straßen blockierte, wie Zarkoon weiter sagte. 

Die Unwetter werden noch bis kommende Woche andauern. Jedes Jahr sterben Hunderte Menschen in beiden Ländern bei Unwettern. 

08:10 Uhr: Dubai säuft ab

Cars drive through flooded streets in Dubai, United Arab Emirates, in the early hours of January 11, 2020 in this still image from social media video obtained by REUTERS    THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. NO RESALES. NO ARCHIVES
Überflutete Straßen in Dubai nach heftigen Regenfällen. © via REUTERS, Social Media, PKP

Das Wetter ist schon ein bisschen verrückt. In Dubai stand der Internationale Flughafen unter Wasser. Auch die Straßen der Wüstenstadt waren überflutet, wie unser Foto zeigt. 

08:05 Uhr: Viele Glätte-Unfälle am Morgen

 Ein Warndreieck steht auf einer Straße bei Sigmaringen im Donautal vor einem bei Eis, Schnee, Glätte und niedrigen Temperaturen liegen gebliebenen Auto. Autopanne bei Schnee und Eis
In Bayern gab es Glätteunfälle. © imago images/Andreas Prost, imago stock&people via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Überfrierende Nässe hat in Teilen Bayerns auf den Straßen zu mehreren Unfällen geführt. Die Polizei meldete im Regierungsbezirk Niederbayern sechs witterungsbedingte Verkehrsunfälle. Dabei wurde in der Nacht zum Montag ein Mensch leicht verletzt, wie ein Sprecher mitteilte. Die Unfälle passierten demnach im Bereich des Bayerischen Waldes. Im restlichen Freistaat war die Lage laut Polizei zunächst nicht auffälliger als sonst. Den ganzen Vormittag über muss noch mit Glatteis durch gefrierenden Sprühregen gerechnet werden.

07:19 Uhr: Glätte am Morgen

Heute geht es im Süden und Südosten frostig los. Und hier kann es stellenweise auch glatt sein. Denn bei Frühwerten von minus 5 bis 0 Grad müssen Sie stellenweise mit Reif, gefrierender Nässe oder sogar Glatteis rechnen. Aus den dichten Wolken kann es nämlich zu Beginn etwas regnen. 

Hier geht es zum Wetterbericht:

07:06 Uhr: Milder Wochenstart

Milde Temperaturen, aber auch starker Wind und teils Regen: Die Menschen im Westen müssen sich zu Beginn der neuen Woche auf wechselhaftes Wetter einstellen. Der Montag bringt zunächst dichte Wolken und stellenweise Regen, zum Nachmittag hin aber auch einige sonnige Abschnitte. Bei milden Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad frischt im Laufe des Tages der Wind auf. In der Nacht kann es stellenweise regnen. Bei Temperaturen zwischen zwei und acht Grad ist zum Morgen hin im Bergland mit stürmischen Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometern pro Stunde zu rechnen.