Wetter-Rückblick: Zu warm, zu trocken! November schließt sich den Vormonaten an

US-Behörden warnen vor Klimawandel
US-Behörden warnen vor Klimawandel Donald Trump wettert einfach weiter 00:40

Nur 30 Prozent der normalen Regenmenge

Zu warm, zu trocken, zu viel Sonnenschein. Seit Monaten schreiben wir diese Zeilen in unsere Rückblicke. Der November machte keine Ausnahme und lässt uns nachdenklich in die Zukunft blicken. 

Nur 30 Prozent der normalen Regenmenge

Kaum mehr als 30 Prozent der normalen Niederschläge kamen im November 2018 zusammen. Das erklärt die niedrigen Flusspegel und das treibt auch die Sorgenfalten auf der Stirn der Wasserversorger. Denn im Herbst und Winter müssen unsere Talsperren volllaufen, dann sind trockene Sommer kein großes Problem. Aber ein trockener Winter würde die Situation massiv verschärfen. Deshalb beginnt das hydrologische Jahr (oder auch Wasserwirtschaftsjahr) auch im November. Da sind Niederschläge wichtig. Und da kam in diesem Jahr noch nichts zusammen. 

1,5 Grad zu warm

Der November ist nun der achte deutlich zu warme Monat in Folge. Gleichzeitig ist es seit Januar der zehnte Monat in Folge, der zu trocken oder deutlich zu trocken ausfiel. Und dementsprechend war der November - wie fast alle Monate in diesem Jahr - überdurchschnittlich sonnig. In Zahlen ausgedrückt: knapp 1,5 Grad wärmer als der langjährige Durchschnitt bei einer Sonnenausbeute von fast 140 Prozent. Kaum verwunderlich ist somit, dass der Herbst 2018 ebenfalls zu warm, überdurchschnittlich sonnig und viel zu trocken in die Klimageschichte eingeht.