Schneechaos und Straßensperrungen

Später Wintereinbruch bringt Spanien stärksten Schneefall im April seit 20 Jahren

Das sonst so sonnenverwöhnte Spanien bibbert mitten im Frühjahr vor Kälte. Ein später Wintereinbruch überzog am Mittwoch weite Teile des beliebten Urlaubslandes mit einer dicken Schneedecke und sorgte für zahlreiche Straßensperrungen. Die Schneefallgrenze lag am Mittwoch in einigen Regionen Spaniens nur bei 700 Metern.

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Bis zu 40 Zentimeter Schnee im April - so viel wie seit 20 Jahren nicht

Im 1000 bis 1900 Meter hoch gelegenen Ort Navacerrada in der Region Madrid etwa 50 Kilometer nordwestlich der spanischen Hauptstadt gab es zum Beispiel 36 Zentimeter Neuschnee, wie die Zeitung „El País“ und andere Medien unter Berufung auf die zuständigen Behörden berichteten. So einen starken Schneefall habe es im April in der Gemeinde mit ca. 3000 Einwohnern seit 20 Jahren nicht mehr gegeben.

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Unwetteralarm noch nicht aufgehoben

Zahlreiche Straßen mussten am Mittwoch gesperrt werden. Die Behörden berichteten von Problemen auf 26 Hauptfernstraßen. Unwetterwarnungen gab es nicht nur für Madrid, sondern auch für neun weitere der insgesamt 17 sogenannten Autonomen Gemeinschaften des Landes, darunter Andalusien, Valencia und Katalonien. Gewarnt wurde vor Schnee- und Regenfällen, Lawinen und Erdrutschen, kräftigen Winden, extremer Kälte sowie hohem Wellengang. Der Alarm gilt in abgeschwächter Form gilt auch noch am Donnerstag und am Freitag.

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(oha mit dpa)