Wetter im Herbst 2015: Das bringen September und Oktober

Die Berechnung der NOAA für September
Die Berechnung der NOAA für September

Nordeuropa etwas zu warm

Die Langfristprognosen der amerikanischen Wetterbehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) verraten uns, wie der Herbst aussehen kann.

Der Trend zu einem eher zu warmen September scheint zu stehen. Schon seit Wochen blieben die Vorhersagen für den September stabil und zeigen eine positive Abweichung zu den Durchschnittstemperaturen. Besonders der skandinavische Raum, das Baltikum, Polen, Russland und Weißrussland können sich auf einen eher milden Herbstbeginn einstellen. Verstärkt haben sich die eher zu kühlen Tendenzen für die Regionen rund um das Mittelmeer. Betroffen könnte davon auch Spanien sein. Auch Griechenland und die Türkei liegen mit bis zu 2 grad Abweichung nach unten deutlich unterhalb des Mittels.

Auf dem Bild links sind die Werte für den September abgebildet. Blau bedeutet zu kalt, orange zu warm, weiß kaum eine Veränderung zu den Durchschnittstemperaturen.

Die Berechnung der NOAA für Oktober
Die Berechnung der NOAA für Oktober

Für den Oktober (Bild rechts) berechnet die NOAA weitgehend normale Temperaturen für Europa. Lediglich im Westen der Türkei gibt es moderate Abweichungen nach unten. Doch bei den relativ hohen Durchschnittstemperaturen dort für Oktober bedeutet das ganz bestimmt keinen Kälteeinbruch. Lediglich in nordafrikanischen Mittelmeerstaaten Marokko, Algerien und Tunesien liegen die prognostizierten Temperaturen teils deutlich unterhalb des Mittels.

Bei diesen Auswertungen muss man beachten, dass hier nicht das Wetter, sondern nur die Temperaturabweichung vom langjährigen Mittel prognostiziert wird. Selbst Werte im Normalbereich können durchaus Tage mit Extremen bedeuten, im Fall des Herbstes also sowohl einen Indian Summer als auch eine plötzliche nasskalte Phase. Diese Langfristprognose wird einmal die Woche aktualisiert.

Quelle: NOAA