Kommt jetzt die heißeste Zeit des Jahres?

Das Wetter im August in Deutschland: Der Sommer ist noch nicht vorbei

Im August könnte es noch viel Sonne und Wärme geben.
Der August kann noch viel Sonne und Wärme liefern. (Symbolfoto) © dpa, Philipp von Ditfurth, pvd wst

August: Der letzte (ganze) Monat des Sommers

Der August steht vor der Tür. Es ist der letzte (ganze) Monat des Sommers 2021. Welches Wetter ist für August-Monate typisch? Welche Besonderheiten gibt es? Und welche Erwartungen haben die Experten für den August 2021?

Die heißesten Tage des Jahres sind oft Anfang August

Unsere Meteorologin Constance Ahlers verrät ihr bevorzugtes Wetter: „Heiße und sonnige Sommertage - so mag ich den August sehr. Beim Wetter ist es meist die heißeste Zeit im Jahr. Dieses Jahr sehen die Prognosen allerdings nicht sehr vielversprechend für mein Lieblingswetter aus.“

Im Mittel liegen die wärmsten Tage des Jahres am Anfang August (die sogenannten Hundstage). Der Titel für den wärmsten Monat hält in der Statistik aber der Juli, denn zum Ende hin, kann der August frisch werden. In höher gelegenen Tälern kann dann der erste Frost auftreten.

Der August als letzte Hoffnung für knackiges Sommerwetter

Wenn das Wetter im Juni und Juli nicht optimal ist, kann sich danach noch vieles ändern. „Der August war ähnlich, wie dieses Jahr oft, mit der Hoffnung auf Wetterbesserung verknüpft. Denn schon häufiger entschädigte der Monat für eher maue Junis und Julis. Umgekehrt ist mir vor allem das Jahr des Sommermärchens 2006 in Erinnerung, in dem der Sommer grandios startete, dafür aber im August umso mehr schwächelte“, erklärt Meteorologe (und Fußballfan) Martin Pscherer.

Der August als Gewitter- und Regenmonat

Allerdings bedeutet typisches August-Wetter nicht nur Wärme, sondern auch viel Niederschlag: Wasserdampfreiche sommerliche Luftmassen machen den August gebietsweise zu dem niederschlagreichsten Monat des Jahres. Man rechnet im Mittel mit 150 Litern pro Quadratmeter in den Voralpen, im Nordosten mit 50 Litern pro Quadratmetern.

  • Über 400 Liter pro Quadratmeter sind in Alpennähe schon gefallen mit dem Rekord in Reit im Winkl (475 Liter pro Quadratmeter).
  • Beim Elbhochwasser 2002 wurde in Zinnwald im Erzgebirge der zweithöchste Augustwert mit 464 Litern pro Quadratmeter registriert, davon allein 312 Liter pro Quadratmeter vom 11. auf 12. August. Das ist der deutsche Tagesrekord.
  • Es gab allerdings auch schon weitgehend niederschlagsfreie Augustmonate.

Fazit: Der Sommer 2021 ist noch nicht vorbei

Der Herbst beginnt – je nach Definition – am 1. September (meteorologischer Herbstbeginn) oder am 22. September (astronomischer Herbstbeginn). Das Wetter bis dahin muss nicht so weitergehen, wie im Juni und Juli. In diesem Jahr 2021 sieht es allerdings ein bisschen danach aus. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem 42-Tage-Trend.


Mit Material vom Deutschen Wetterdienst (DWD)

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(cli)