Wetter im April: Immer für eine Überraschung gut

Das kann uns wettertechnisch im April blühen
Der April kann Frost und Hitze © dpa, Karl-Josef Hildenbrand

Der April kann Frost und Hitze

Der April ist meteorologisch betrachtet der mittlere Frühlingsmonat. Daher sind erste Sommertage mit Höchstwerten über 25 Grad, wenn auch erst in der zweiten Monatshälfte, vielerorts die Regel. Auch heiße Tage mit über 30 Grad sind in der letzten Dekade (21-30. April) an vielen Stationen schon aufgetreten, aber im April eher ungewöhnlich. Eistage mit Höchstwerten unter null Grad hat es bis Mitte April an 40% der Stationen schon gegeben.

Tiefstwerte unter -10 Grad noch möglich

Nachtfrost im April ist nichts Besonderes und wurde sogar auf Helgoland gemessen. 20% aller Stationen haben es auch schon auf Tiefstwerte unter -10 Grad gebracht. Besonders erwähnenswert ist der 29. April 1976, also kurz vor dem Wonnemonat Mai. Nur Küsten- und Inselstationen blieben in der Nacht frostfrei, an den anderen Stationen fielen die Temperaturen in den Niederungen auf bis zu -7,1 Grad (Gardelegen bei Magdeburg).

Die Niederschlagsmengen erreichten im April bis zu 553 mm auf der Zugspitze. Das Mittel liegt im Süden und den Mittelgebirgslagen um 80 mm, in der Norddeutschen Tiefebene und im Osten um 50 mm.

Während Schneefall bei Aprilwetter durchaus normal ist, ist eine Schneedecke im April nicht mehr alltäglich. Aber 20 cm und mehr hat es immerhin schon an 30% unserer Stationen gegeben. Diese Schneemengen wurden teils erst gegen Monatsende erreicht; auch an Orten, wo es zur gleichen Zeit in einem anderen Jahr auch schon über 30 Grad heiß war.

Fazit:

Der April, der macht was er will und wir müssen uns von Monatsanfang bis Monatsende auf Winter- und Sommerwetter einrichten.

Quelle: DWD

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