Wetter an Ostern 2015: Endlich kommt die Wende

Osterprognose vom 16.03.2015
Ein österlich geschmückter Baum in der Sonne © dpa, Karl-Josef Hildenbrand

Die Tendenz zeigt klar nach oben

Keine Spur mehr von unterdurchschnittlichen Temperaturen – Nein, ganz im Gegenteil, endlich geht es aufwärts. Bis dahin ist es aber noch ein steiniger Weg. Nach einer kurzen Mildphase wird es erstmal wieder deutlich kühler (siehe Trend) und das hält sich dann auch bis in die Karwoche. Aber pünktlich zu Karfreitag steigen die Werte endlich an, teilweise bereits über das langjährige Mittel hinaus.

Im Norden dürften die Tagestemperaturen zu Karfreitag die 10 Grad-Marke zumindest überschreiten. Im Laufe der Osterfeiertage geht es weiter in diese Richtung und Ostermontag rückt sogar die 15 Grad-Marke in greifbare Nähe.

Noch einen Ticken besser sieht es für den Nordosten aus, zumindest für Berlin und Brandenburg. Hier liegen die Prognosen bereits zum Karfreitag deutlich im zweistelligen Bereich und auch hier setzt sich diese positive Tendenz über die Feiertage fort. Es wird täglich etwas wärmer und bei Sonnenschein sind 15 Grad locker drin. Nicht ganz so rosig sieht die Prognose für Sachsen und Thüringen aus, hier werden sich die einstelligen Werte vermutlich über die Ostertage hinaus halten können.

Der Süden wird zu Ostern definitiv zweistellig. Je nachdem, ob es Sonne oder Wolken gibt, sind 12 Grad oder mehr in Sicht. Das gilt sowohl für Bayern, als auch für Baden-Württemberg. Am wärmsten wird es vermutlich wie immer Richtung Oberrhein.

Schauen wir noch in den Westen. Da sieht es leider nicht ganz so gut aus. Nach den derzeitigen Prognosen bleibt es hier auch über Ostern bei leicht unterdurchschnittlichen Werten. Jetzt aber keine Panik, unterdurchschnittlich bedeutet für den Westen des Landes Werte zwischen 10 und 14 Grad.

Die grobe Tendenz nach Ostern zeigt bundesweit einen weiteren Anstieg der Temperaturen über das Mittel hinaus. Und das heißt, die 20 Grad kommen immer näher.

Wetter.de/Axel Freundt

PS. Langfristige Prognosen können immer nur einen Trend widerspiegeln. Das tatsächliche Wettergeschehen kann sich kurzfristig in eine ganz andere Richtung entwickeln.