Deutschland taucht ab in den grauen Herbst

Tief NICK kommt mit Polarluft, Gewittern, viel Regen und stürmischen Böen

Das Tief kommt durch die Hintertür

Sonnenschein, blauer Himmel, ein sehr kühler Morgen mit sogar Bodenfrost - Hoch GAYA über den Britischen Inseln schickt uns ein bisschen Sommer-Laune und lässt auf schöne, letzte August-Tage hoffen. Wäre da nicht Fiesling NICK, der sich quasi hinterrücks von Nordosten Deutschland nähert. Der macht aber so was von einen Strich durch die Spätsommer-Rechnung. Es wird kalt, windig, nass. Deutschland taucht in den Herbst ab.

Im Video: Tief NICK beendet mit Polarluft den Sommer 2021

Windiges Schauerwetter bis zum Wochenende

Am Donnerstag stellt sich in ganz Deutschland wechselhaftes und vor allem im Norden auch windiges Schauerwetter ein. Der Schauerschwerpunkt befindet sich im Osten, von wo sich Tief NICK nähert, und in den nördlichen Mittelgebirgen. Wenn der Weg über den Atlantik ausnahmsweise mal versperrt ist – Hoch GAYA hält nämlich die Stellung von den Britischen Inseln bis Nordskandinavien – kommt das Tief eben durch die Hintertür von Ost beziehungsweise Nordost.

Strömungsfilm: So kommt die Polarluft nach Deutschland

Temperaturen bis höchstens 20 Grad und kaum Sonne

Auf seiner Rückseite lenkt Tief NICK Polarluft nach Deutschland. Die Temperaturen kommen so nur noch auf Höchstwerte von 13 bis 20 Grad. Das ist bitter. Wir können noch nicht einmal sagen, dass es sich in der Sonne aber wärmer anfühlt. Denn die ist meistens hinter dicken Wolken versteckt.

So verabschiedet sich die Sonne: Es wird dunkel in Deutschland

Thema Regen: Starkregen, Dauerregen und Gewitter

Dass diese dichten Wolken auch Regen bringen, ist wohl klar. RTL-Meteorologe Carlo Pfaff ist wenig begeistert: „Als ob es diesen Sommer nicht schon genug geregnet hätte, kommen in der Osthälfte sowie in den Mittelgebirgen bis Sonntag noch einmal 15 bis 30 Liter Regen pro Quadratmeter dazu. In Staulagen wie Harz, Erzgebirge und Alpen sind auch 30 bis 50, lokal sogar bis zu 80 Liter möglich. Etwas besser kommt der Westen weg, wo es nur 5 bis 15 Liter sind. Am wenigsten fällt an der Nordsee sowie in Südbaden mit deutlich unter 5 Litern.“

Immer wieder, wenn auch kurze, Gewitter sowie stürmische Böen machen das Herbst-Feeling perfekt.

Mit Beginn der kommenden Woche wird es nicht wesentlich besser. Im Osten lassen die Schauer nur zögerlich nach. Wenigstens in der Westhälfte setzt sich die Sonne wieder mehr durch und es bleibt meist trocken.

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(ctr)