Meteorologe schätzt ein

Wettercomputer berechnen den ersten Sturm im Herbst 2021

Wettermodelle blasen den Altweibersommer weg

Bis Mitte nächster Woche ist die Wetterwelt in Sachen Altweibersommer noch voll im grünen Bereich. Anschließend steigt die Sturmgefahr. Pünktlich also zum kalendarischen Herbstbeginn. RTL-Meteorologe Björn Alexander blickt für uns auf die Entwicklung der Wetterlage und auf den möglichen ersten Herbststurm 2021.

Oben im Video: Ruhe vor dem möglichen Sturm.

Sturmgefahr steigt im Herbst

Sturm Xavier über Hamburg: An den Landungsbrücken geht ein Regenschirm im teils orkanartigen Wind zu Bruch. *** Storm Xavier above Hamburg to the Landungsbrücken is a Umbrella in sometimes orkanartigen Wind
Aus dem Wetterarchiv: Herbststurm XAVIER über Hamburg © imago/Markus Tischler, Markus Tischler, imago stock&people

Wie entwickelt sich die Wetterlage?

Björn Alexander: „Insgesamt schaut es meistens ganz gut aus für einen ruhigen, teils auch sonnigen Altweibersommer. Erst in der zweiten Hälfte der kommender Woche, also pünktlich nach dem kalendarischen Herbstbeginn am 22. September, sehen die Wettercomputer eine Umstellung auf uns zukommen.”

Wie sieht diese Umstellung aus?

„Das bewerten die Wettercomputer derzeit noch unterschiedlich. Das Gros der Berechnungen lässt es aber bei uns in Deutschland wechselhafter werden. Und außerdem wird das Wetter in Europa gleichzeitig ruppiger, was wiederum mit dem ersten Herbststurm einhergehen könnte.”, so der RTL-Meteorologe weiter. Für Teile Europas seien die Prognosen in Punkto Sturmgefahr vom Atlantik her aber schon relativ nah beieinander. In Deutschland seien die Unsicherheiten hingegen noch groß.

RTL-Meteorologe Björn Alexander

Das Bild zeigt den RTL-Meteorologen Björn Alexander
RTL-Meteorologe Björn Alexander © wetter.de

Sturm in Europa, Sturm auch bei uns in Deutschland?

„Bisher sieht vor allem das europäische Computermodell auch hierzulande eine Sturmlage aufkommen, mit dem es insbesondere von Donnerstag auf Freitag bei uns ziemlich ruppig und stürmisch werden könnte. Und nicht nur das. Wenn es tatsächlich so kommen sollte, dann wäre auf der Rückseite des Sturmfeldes auch kühlere und feuchtere Luft mit ersten Flocken der Saison auf den höheren Mittelgebirgen denkbar.” Es sei auf jeden Fall eine sehr spannende Entwicklung, die im schlimmsten Fall allerdings auch mit Sturmböen in Deutschland einhergehen könne.

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(bal/kfb)