Wespen töten kann bis zu 65.000 Euro kosten

Eine Wespe sitzt nahe Michelau (Bayern) auf einer Blüte (Archivfoto vom 28.04.2004). Eine Wespenplage wie im vergangenen Sommer ist nach Expertenansicht 2005 nicht zu erwarten. "Die Tiere sind schon unterernährt in den Winter gegangen, dann kam ein l
Wespen stehen unter Naturschutz. Wer sie tötet, muss mit einer hohen Geldbuße rechnen. © picture-alliance/ dpa/dpaweb, Marcus Führer

Wespen stehen unter Naturschutz

Zum Sommer hin sind sie wieder da: Nervige Wespen, die um bunte Kuchenplatten schwirren oder uns den Frühstücksschinken vom Brötchen klauen. Schnell wird da der eine oder andere von uns zum Killer. Aber das kann tatsächlich richtig teuer werden. Denn Wespen stehen unter Naturschutz – und das Töten kann im schlimmsten Fall bis zu 65.000 Euro kosten.

Kreiselwespe steht auf der Roten Liste

Die Kreiselwespe steht unter Artenschutz, ist auf der 'Roten Liste' geführt. Erschlägt man eine Wespe dieser Art, könnten tatsächlich bis zu 65.000 Euro Bußgeld erhoben werden.

Aber selbst die weiter verbreitete Wespe, die sogenannte 'Gemeine Wespe' würde 5.000 Euro Bußgeld kosten. Gemein? Nein, nur Maßnahmen zum Tierschutz. Vor Strafe geschützt sind übrigens Allergiker, die sich durch das Erschlagen einer Wespe selbst schützen, vielleicht sogar ihr Leben so retten.

Auch das Zerstören von Nestern steht unter hoher Strafe: Bis zu 50.000 Euro können da fällig sein.

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Doch nicht nur das Töten von Wespen kann richtig teuer werden. In unserem Video finden Sie weitere Bußgelder zum Thema Tierschutz:

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