Ernährung der Weltbevölkerung global in Gefahr

Weltklimarat: Temperaturen über Land schon bei + 1,5 Grad

Extremwetter als direkte Folge des Temperaturanstiegs

Der weltweite Temperaturanstieg hat über den Landflächen bereits 1,53 Grad erreicht. Das vermeldete der Weltklimarat IPCC in Genf. Als direkte Folge ist in den kommenden Jahrzehnten mit deutlich mehr Hitzewellen, extremen Regenfällen und Dürren zu rechnen. Bereits 2018 hatte der Weltklimarat vor den Auswirkungen gewarnt. Als Folge wird zudem die Ernährung der Weltbevölkerung in den Fokus gesetzt. Durch die Ausbeutung von Böden zum Zweck der Lebensmittelproduktion in Kombination mit dem Klimawandel ist eine weltweite Ernährungskrise möglich.

Es geht um deutlich nachhaltigere Wirtschaft

Über 800 Millionen Menschen leiden bereits jetzt unter Mangelernährung. Nimmt die beschriebene Entwicklung weiter zu, so werden laut Weltklimarat die Erträge deutlich sinken, Probleme in der Lieferkette sind die Folge und es droht eine extreme Verschärfung der Ernährungskrise.

Die Bedeutung einer deutlich nachhaltigeren Wirtschaft nimmt entsprechend zu. Weg von einer maximalen Effizienz in der Lebensmittelproduktion hin zu einer zukunftssicheren ökologischen Landwirtschaft. Auch die Konsumenten können ihren Teil beitragen indem Sie ihren Fleischverzehr deutlich einschränken.

Laut Weltklimarat wird zudem empfohlen im Kampf gegen die Erderwärmung insbesondere Wälder und Moore besser zu schützen. So ist die Forstwirtschaft für 23 % der Treibhausgasemissionen verantwortlich, insbesondere die Holzverbrennung gilt als Hauptverursacher.