Welche günstigen Medikamente helfen gegen Heuschnupfen?

Frau leidet an Heuschnupfen und putzt sich die Nase.
Wer unter Heuschnupfen leidet, hat es vor allem im Frühjahr nicht leicht.

Allergiker wünschen sich schnelle Hilfe

Heuschnupfen setzt Allergiker alljährlich für mehrere Wochen außer Gefecht. Viele wollen aber nicht zu starken Medikamenten greifen. Stiftung Warentest hat pflanzliche und rezeptfreie Arzneimittel getestet. Wir erklären, welche wann am besten helfen.

Allergie-Behandlung schon vor Symptomen starten

Allergiker erhoffen sich schnelle und verlässliche Hilfe von den Arzneimitteln, mit denen sie ihren Heuschnupfen bekämpfen. Doch viele Präparate halten nicht, was sie versprechen. Daher hat Stiftung Warentest geprüft, welche pflanzlichen und rezeptfreien Medikamente tatsächlich funktionieren und zudem den Geldbeutel schonen.

Die Heuschnupfen-Saison startet dieses Jahr klimabedingt mit einem pollenreichen Frühling für Allergiker. Die ersten Reizstoffe von Hasel und Erle liegen bereits in der Luft und es wird mit jeder Woche mehr. Die Pollenvorhersagen für spezifische Regionen sagen zuverlässig voraus, ab wann sich Allergiker schützen müssen. Denn viele Arzneimittel müssen schon vor den eigentlichen Symptomen eingenommen werden.

Auf die Inhaltsstoffe kommt es an

Bei leichten Beschwerden helfen rezeptfreie Nasensprays und Augentropfen. Allergiker sollten auf die Inhaltsstoffe Azelastin, Levocabastin und Ketotifen achten – am besten ohne andere Konservierungsstoffe. Sollten diese Präparate nicht helfen, schaffen Antihistaminika zum Schlucken Linderung.  

Für Heuschnupfen-geplagte Kinder helfen Mittel mit Levocabastin. Säfte, Sirup und Tropfen, die Cetirizin beinhalten, sollten Kinder erst ab zwei Jahren bekommen.

Drei günstige, wirkungsvolle Mittel für freies Atmen:


- Crom Ophtal zur Vorsorge (6,37 Euro)

- Azedil zur akuten Behandlung (7,85 Euro)

- Livocab Direkt zur akuten Behandlung (8,95 Euro)

Drei empfohlene Mittel für stark geplagte Allergiker:


- Cetirizin ADGC als Tabletten (2,96 Euro)

- Cetirizin-Ratiopharm als Saft oder Sirup (6,50 Euro)

- Lora ADGC als Tabletten (2,70 Euro)