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Weißer Pinguin auf den Galapagos-Inseln entdeckt

Weißer Pinguin auf den Galapagis Inseln
Weißer Pinguin auf den Galapagis Inseln 2 © Facebook, Parque Nacional Galápagos

Der Nationalpark vermutet einen Gendefekt

Auf den Galapagos-Inseln ist ein komplett weißer Pinguin entdeckt worden. Das Tier könnte einen genetischen Defekt haben, teilte der Galapagos-Nationalpark mit. Der in Frage kommende Gendefekt, bekannt als Leukismus, verursacht einen "teilweisen Verlust der Pigmentierung im Gefieder, während die Augenfarbe im Gegensatz zu Albinos normal bleibt". Der Galapagos-Pinguin wurde demnach vor einer Woche auf der Insel Isabela gesichtet.

Die Galapagos-Pinguine werden nur bis zu 35 Zentimeter groß

Weißer Pinguin auf den Galapagis Inseln
Weißer Pinguin auf den Galapagis Inseln 1 © Facebook, Parque Nacional Galápagos

Auf den Galapagos-Inseln bereits Fälle von Albinismus oder Leukismus bei Haien, Eidechsen, Hummern und Finken festgestellt, aber noch nie bei einem Galapagos-Pinguin, meldet der Nationalpark.

Die Galapagos-Pinguine werden nur bis zu 35 Zentimeter groß und gehören damit zu den kleinsten Vertretern ihrer Art. Zudem sind sie die einzige Pinguin-Art, die am Äquator lebt.

Die Galapagos-Inseln gehören seit 1979 zum Unesco-Weltnaturerbe. Die geschützte Inselgruppe befindet sich etwa tausend Kilometer vor der Küste Ecuadors. Ihren Namen verdankt sie den einheimischen Galapagos-Riesenschildkröten.