Das finale Duell

Weiße Weihnachten 2019: Das sagen unsere Wetter-Experten

Die große Frage: Gibt es Schnee zum Fest?

Über mehrere Wochen haben sich unsere Wetter-Experten heiße Duelle um die kalte Jahreszeit geliefert. Immer die Frage im Fokus, ob wir auf weiße Weihnachten in diesem Jahr hoffen dürfen. RTL-Meteorologen Constance Ahlers und Björn Alexander sind jetzt zum lezten Battle angetreten.

Baden-Württemberg, Ulm. Foto: Ralf Zwiebler/dpa
Weiße Landschaft - für Viele die Idealvorstellung für Weihnachten. © dpa, Ralf Zwiebler, bwe htf bwe

Argument FÜR weiße Weihnachten: Es wird kühler

Unsere Expertin Constance Ahlers ist überzeugt: "Da es in den kommenden Tagen deutlich kälter wird, steigt auch die Chance auf Schnee. Durch die kühleren Temperaturen dürfte die Schneefallgrenze sinken. Zumindest in den Mittelgebirgen dürften dann ein paar Flocken fallen."

Argument GEGEN weiße Weihnachten: Kein Niederschlag in Sicht

RTL-Meteorologe Björn Alexander ist da anderer Auffassung. "Es sei schlicht kein nennenswerter Niederschlag in Sicht." so Alexander. "Da würden dann auch leider die niedrigeren Temperaturen nicht helfen. Und für das Flachland gebe es derzeit überhaupt keine Aussicht auf Schnee."

Was Björn Alexander in seiner ersten Prognose Ende November zur Weißen Weihnacht gesagt hat, können Sie hier herausfinden.

Im Prognoseduell mit RTL-Meteorologin Daniela Bertlich von letzer Woche haben sich unsere Meteorologen weiter auf die Weiße Weihnacht gestürzt. was da wohl rauskam?

Foto: Ukrinform/dpa
Weihnachten steht vor der Tür. Und die Wettermodelle werden immer konkreter. © dpa, wst

Der Blick in die Statistik: Wie normal ist Schnee zum Fest?

Seit der letzten deutschlandweiten weißen Weihnacht im Jahr 2010 erlebten alle Winterfreunde eine extreme Durststrecke. Denn danach gab es eine Serie von sehr milden Weihnachtstagen wie seit mindestens 60 Jahren nicht mehr.

Wer es an Weihnachten weiß haben möchte, der muss auf die Berge. Oberstdorf, Oberwiesental oder rauf in den Hochschwarzwald oder auf den Brocken. Doch wie sieht es in den größeren Städten aus?

Weiße Weihnachten: Schlechte Karten für Großstädte

Seit 1950 bekamen die Menschen in Hamburg 12 Mal eine geschlossene Schneedecke von mindestens einem Zentimeter. Ähnlich war es in Frankfurt mit 11 Mal. Davor rangierten Berlin mit 16 Mal sowie München mit 25 Jahren, in denen es Schnee zur Weihnachtszeit gab. Deutlich bescheidener sieht es in den Tieflagen im Westen und Nordwesten aus. In Köln bescherte Frau Holle in den vergangenen Jahrzehnten zum Beispiel nur 4 Mal eine weiße Weihnacht.