Spannung ab dem Wochenende

Winter bringt sich in Position - das kommt nach dem Dauerhoch

Wie geht das Winterwetter weiter?
Der Winter ist noch lange nicht vorbei! Wie viel Schnee und Kälte wird er noch bringen? (Symbolbild) © dpa, Friso Gentsch, frg fdt

von Björn Alexander und Carl-​Hen­ning Liss

Jetzt übernehmen erst einmal die Hochs. Aus Skandinavien kommt Hoch BERNHARD, vom Atlantik rutscht CARLOS rein. Perfekt für überwiegend trockene Aussichten bis zum Wochenende. Anschließend deuten die Wettercomputer den nächsten Wetterwechsel an. Mit Chancen für den Hochwinter - eine spannende Weichenstellung.

Was passiert aktuell in der Wetterküche?

RTL-Meteorologe Björn Alexander erläutert die Wetterlage
RTL-Meteorologe Björn Alexander hat den Winter noch nicht abgeschrieben. © wetter.de

Hierzu führt RTL-Meteorologe Björn Alexander aus, dass es nach vielen Wolken sowie Regen und Schnee im ersten Drittel des Januars 2022 jetzt endlich mal eine Phase mit Hochdruckwetter gibt: „BERNHARD und CARLOS kommen wie gerufen. Nach den teils wirklich gruseligen Aussichten der letzten Woche erwarten uns endlich mal wieder Lichtblicke und vor allem nur selten Niederschläge.” Allerdings verweist der Meteorologe auch darauf, dass es am Wochenende und zu Beginn der nächsten Woche wieder spannender für alle Freunde von Eis und Schnee werde.

Kaltluft bringt sich in Stellung

Verantwortlich für die nächste Weichenstellung sei laut Alexander, dass die Tiefdruckgebiete mit Winterluft wieder aufdringlicher werden. Das gelte insbesondere, wenn sich der Trend mancher Wettermodelle bestätigt. So fährt der RTL-Meteorologe mit Blick auf die Computermodelle fort: „Ein Gros der Berechnungen zeigt, dass die Tiefdruckgebiete vom Atlantik über Skandinavien ostwärts ziehen. Damit dürfte der Bergwinter mit Neuschnee in die Verlängerung gehen, während es im Fachland zumindest nasskalt wird.” Doch auch der richtige Winter hat Chancen.

Der Winter kann noch einige Zeichen setzen

Die Karte zeigt die Schneewahrscheinlichkeit in Deutschland und Mitteleuropa am 25.01.2022 - auch der Norden ist mit dabei
Auch im Flachland werden wiederholt Schneeschauer berechnet © wetter.de

Hochwinter würde pünktlich kommen

„Je nach Zugrichtung der Tiefdruckgebiete kann auf der Rückseite sogar richtige Winterluft polaren Ursprungs zu uns nach Deutschland kommen”, weiß Alexander. Dadurch wäre dann bis runter ins Flachland mit Schnee und Eis zu rechnen. Pünktlich zum sogenannten Hochwinter, der für gewöhnlich kältesten Zeit des Jahres von etwa Mitte Januar bis Mitte Februar. Es wäre also eine Punktlandung - ähnlich wie mit beim krassen Wintereinbruch im Februar 2021.

Winterluft im Wetterfilm - so ist die Entwicklung in den nächsten Tagen

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