Sie verkaufte Schal "im Burberry-Style"

Wegen falscher Formulierung: Mode-Riese Burberry setzt Anwälte auf Boutique-Besitzerin an

Anwältin schätzt ein: "Im Burberry-Style" - ist das schon Markenrechtsverletzung?

Wie viele Einzelhändler ist auch Ute Klein stark von den Lockdown-Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie betroffen. Ihre Mode-Boutique in Schwäbisch-Hall ist seit Wochen geschlossen. Um trotzdem Geld zu verdienen, startet die 59-Jährige einen Online-Shop. Nichts Böses ahnend stellt sie dort unter anderem einen No-Name-Schal mit Streifen-Muster ein und betitelt diesen mit den Worten "im Burberry Style". Das sollte die Boutique-Besitzerin schnell bereuen! Denn kurz darauf bekommt sie ein Schreiben von den Anwälten des Modegiganten Burberry – und das wirft Ute Klein völlig aus der Bahn. Denn darin ist die Rede von einem Schadensersatz! Kann das wirklich rechtens sein? Wir haben die coronagebeutelte Boutique-Besitzerin besucht und für sie bei der Anwältin Nicole Mutschke nachgefragt: Liegt der Fehler wirklich bei Ute Klein? Und könnte die unbedachte Formulierung sie jetzt tatsächlich teuer zu stehen kommen? Die Antworten finden Sie im Video.