Wasser für den Garten: Schlauchsysteme erleichtern die Arbeit

So werden Wasserhahn und Gartenschlauch zum System
So werden Wasserhahn und Gartenschlauch zum System Wasser für den Garten, Teil 1 03:12

So machen Sie Wasserhahn und Gartenschlauch zum praktischen System

Damit dem Hobbygärtner beim Bewässern von Beeten oder Säubern von Gartenausrüstung nicht Puste oder Geduld ausgehen, gibt es praktische Gartenschlauchsysteme, die ganz einfach zu handhaben sind.

Als erstes wird der Wasserhahn zum Systemwasserhahn umgerüstet. Der sogenannte Hahnverbinder, der innen ein Gewinde hat, wird ganz einfach auf den Wasserhahn, dessen Gewinde sich außen befindet, geschraubt. Ein Dichtring sorgt dafür, dass kein Wasser tropft.

Das zweite Teil vom System ist der Schlauchverbinder: Seine Schraubmutter wird über das Ende des Schlauchs gestülpt, das Schlauchende in die Verbindung gesteckt und dann beides fest zusammengeschraubt. Dabei krallt sich die Verbindung quasi in den Schlauch – das hält bombenfest. Und dann geht‘s ganz schnell: Mit einem Klick wird der Schlauchverbinder an den Hahnverbinder gesteckt. Und Wasser marsch! Theoretisch jedenfalls.

Besser ist es , das offene Ende des Schlauchs mit einem Wasserstop auszustatten. Dann läuft kein Wasser, auch wenn der Wasserhahn aufgedreht ist. Eine wieder ganz einfach aufzusteckende Brause oder Düse ermöglicht dann die Dosierung des Wassers.

Und was ist bei der Wahl des Schlauchs zu beachten? Wer große Fläche zu bewässern hat und mit hohen Drücken arbeitet, nimmt am besten einen Schlauch mit größerem Querschnitt. In der Regel reicht aber ein Querschnitt von einem halben Zoll. Der Schlauch muss beim Zusammendrücken ordentlich Wiederstand leisten. Geht das ganz einfach, fühlt sich der Schlauch also weich und labbrig an, ist er ganz sicher ungeeignet. Ein Knicktest zeigt ebenfalls die Stabilität des Schlauches: Lässt sich der Schlauch nämlich gar nicht knicken, ist die Schlauchwand tatsächlich sehr stabil und wird sehr lange halten.