Was wird jetzt mit dem Winter 2016/2017?

Da kommt was Kaltes auf uns zu

Heute wollen wir mal wieder den Blick über den Tellerrand wagen und schauen uns das langfristige US-Modell CFS an. Im Gegensatz zum NOAA-Modell für die zu erwartenden Temperaturabweichungen vom klimatischen Mittel, berechnet das CFS die mögliche Witterung. Dabei ist der Vorhersagezeitraum deutlich kürzer, reicht aber bereits bis in den Januar 2017 hinein.

Langfristig ist Kälte zu sehen
Was wird jetzt mit dem Winter 2016/2017?

Derzeit sieht es so aus, als würden die Temperaturen in der dritten Novemberdekade wieder etwas anziehen, so dass auch zweistellige Temperaturen möglich werden. Dies deckt sich mit unserer 28-Tage-Temperaturprognose, die bis Ende des Monats landesweit leicht überdurchschnittliche Werte berechnet.

Etwa ab dem Monatswechsel berechnet das CFS dann wieder deutlich sinkende Temperaturen. Zweistellige Werte sind in der ersten Dezemberhälfte nicht mehr zu finden. Ganz im Gegenteil, es wird immer kälter, mit Werten die nur noch im unteren einstelligen Bereich angesiedelt sind. In der zweiten Dezemberhälfte setzt sich dieser Trend laut CFS weiter fort. Rund um Weihnachten berechnen die Amerikaner für ganz Deutschland Werte um oder sogar unter dem Gefrierpunkt.

Ein Straßenschild ist fast zugeschneit
Keine voreiligen Schlüsse ziehen

Darauf bereits auf eine weiße Weihnacht schließen zu wollen, wäre allerdings sehr vermessen. Wetter ist eben ein chaotisches System. Bereits eine winzige Änderung in den notwendigen Parametern führt zu einem völlig anderen Ergebnis.

Hinweis: Beim CFS handelt es sich um ein experimentelles Langfristmodell. Die Ungenauigkeit ist also entsprechend hoch. Nichtsdestotrotz lagen die Amerikaner in der Vergangenheit einige Male durchaus richtig mit ihrer Prognose.