Was ist eigentlich eine Kaltfront?

Ein Mann schafft eine Badestelle in einem zugefrorenen See im Blücherpark in Köln
Eis auf einem See im Kölner Blücherpark © dpa, Henning Kaiser

Es gibt sie im Winter und im Sommer

Eine Kaltfront ist eine Luftmassengrenze, der im Allgemeinen eine Abkühlung folgt. Dabei schiebt sich kalte Luft keilförmig unter die wärmere Luftmasse. Die Front stellt die Schnittlinie der Frontfläche mit der Erdoberfläche dar.

Ist diese Abkühlung nur auf höhere Schichten begrenzt, spricht man von einer Höhenkaltfront. Im Bereich der Kaltfront kommt es im Sommer häufig zu einer kräftigen Labilisierung. Starke Quellbewölkung, einsetzende Schauer mit Gewittern und teilweise heftige Böendeuten auf die Kaltfrontpassage hin.

Rückseitig der Kaltfront dreht der Wind markant, der Luftdruck steigt deutlich an, Temperatur und Taupunkt gehen zurück. Die Bewölkung lockert rasch auf und die Sichten sind in der Regel recht gut (Rückseitenwetter).

Vor allem im Winter, wenn relativ milde Meeresluft auf ausgekühlte, kältere Luftmassen trifft, kann es nach Kaltfrontpassagen zu einer Temperaturerhöhung in Bodennähe kommen. Man spricht dann von einer maskierten Kaltfront.

(Quelle: DWD)