Waldbrand auf Gran Canaria: Bewohner kehren in ihre Häuser zurück

Flames and smoke from a forest fire are seen in the village of Galdar on the Canary Island of Gran Canaria, Spain, August 18, 2019. REUTERS/Borja Suarez
Bei Galdar auf Gran Canaria loderten die Flammen extrem hoch. © REUTERS, BORJA SUAREZ, BS/THO

Nach der Evakuierung kommt nun die Rückkehr

Die Einsatzkräfte auf der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria drängen den verheerenden Waldbrand in den Bergen immer weiter zurück. Die Bewohner einiger Ortschaften und Dörfer konnten bereits wieder in ihre Häuser zurückkehren, wie die Inselregierung in der Nacht auf Mittwoch mitteilte. "Nach der Evakuierung kommt nun die Rückkehr", sagte der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Victor Torres. "Wenn die Menschen in ihre Häuser zurückkehren, bedeutet dies, dass wir das Feuer besiegen."

Alarmbereitschaft bleibt erhalten

Von dem Feuer waren etwa 10.000 Hektar Fläche im Inselinneren nahe des Ortes Valleseco südwestlich der Hauptstadt Las Palmas betroffen. «Wir sind nun in der Lage, den Brand zu löschen», sagte der Chef der Einsatzkräfte auf Gran Canaria, Federico Grillo. Die Schäden im berühmten Naturpark Tamadaba mit seinen einzigartigen Kiefernwäldern seien deutlich geringer als zunächst befürchtet, sagte der Chef der Einsatzkräfte auf Gran Canaria, Federico Grillo. Die Einsatzkräfte müssten weiter in Alarmbereitschaft bleiben.

Brandstiftung eventuell Schuld an den Feuern

Ein Reporter hatte berichtet, die Behörden gingen von Brandstiftung aus. Die erneut betroffenen Gemeinden Tejeda und Artenara waren schon vor einer Woche wegen eines starken Feuers in den Bergen evakuiert worden. Damals waren in der Region südwestlich der Hauptstadt Las Palmas bereits rund 1500 Hektar verbrannt.

Schon vor einer Woche gab es extreme Waldbrände auf der Insel. Mehr dazu im Video.

Waldbrand auf Gran Canaria
Waldbrand auf Gran Canaria Aufnahmen zeigen das Ausmaß 00:34