Vulkanausbruch in Chile

Vulkan Calbuco in Chile ausgebrochen: Faszinierendes und gefährliches Schauspiel

Riesige Aschewolke und Blitze über Vulkan Calbuco

Nach mehr als 40 Jahren ist in Chile der Vulkan Calbuco wieder ausgebrochen. Die Anwohner in der Umgebung des 2.000 Meter hohen Bergs schwanken zwischen Faszination und Angst.

Etwa 20 Kilometer hoch schleudert der Calbuco seine Asche. Viele Anwohner in der Umgebung filmen den Ausbruch mit ihren Handys. Bilder die zeigen, wie nah Menschen an dem Feuer-Berg wohnen. Doch auch wenn der Calbuco seit 1972 ruhig war, gilt er als einer der gefährlichsten Vulkane des Landes.

Innenminister Rodrigo Penailillo warnt: "Wir appelieren an alle Anwohner und diejenigen, die sich gerade in einer Gegend von 20 Kilometer um den Vulkan aufhalten, das Gebiet zu verlassen." Selbst in der 50 Kilometer entfernten Hafenstadt Puerto Montt bildeten sich lange Schlangen an den Tankstellen.

Geologen befürchten nun, dass die Säule aus Asche und extrem heißer Luft in sich zusammenbrechen und dann rasend schnell auf die Erde hinabstürzen könnte.