52-jähriger Amerikaner hat sich verzockt

Schwerer COVID-Verlauf: Impfverweigerer bereut seine Entscheidung

William Ball (52) in einem Krankenhaus in Mississippi. Er ist schwer an COVID erkrankt, nachdem er eine Impfung verweigerte.
William Ball (52) in einem Krankenhaus in Mississippi. © Sreenshot/CBS

Impfverweigerer gefährden vor allem sich selbst

Die Corona-Schutzimpfung bewirkt, wie der Name schon sagt, Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung mit schwerem Verlauf. Man schützt mit einer Impfung also in erster Linie sich selbst. So gesehen ist also jeder der sich nicht impfen lässt erstmal selbst schuld, wenn er schwer an COVID erkrankt und womöglich mit dem Tod ringt oder sein Körper dauerhafte Schäden davonträgt. Und so können Impfverweigerer, die derzeit im Krankenhaus liegen und mit einem schweren Corona-Verlauf kämpfen, als warnendes Beispiel für andere dienen. Das dachte sich auch eine Frau aus dem US-Bundesstaat Mississippi und teilte über den amerikanischen Sender CBS die Geschichte von ihrem Mann, der sich im Gegensatz zu ihr nicht impfen lassen wollte und das nun bitter bereut.

Geschichte von William Ball soll ein mahnendes Beispiel werden

William Ball (52) kommt mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus. Dort infiziert er sich mit der Delta-Variante des Corona-Virus und durchlebt nun einen schweren Verlauf von COVID. Ball hat sogar Angst, dass er sich nie vollständig erholen wird. Seine Frau verrät, dass Corona seinen Organismus schwer geschädigt hat. Dachten beide am Anfang der Pandemie noch, dass das Virus harmlos ist, wurden sie nun eines Besseren belehrt. Immerhin: Trotz anfänglicher Skepsis lies sich Alicia Ball im Gegensatz zu ihrem Mann impfen. Der will diesen Schritt, wenn er die Erkrankung überwindet, nun auch gehen. Für diese Erkenntnis hat er einen hohen Preis bezahlt. Diesen soll, so die Intention seiner Frau, niemand anderes bezahlen müssen, deshalb gehen die Balls mit der Geschichte an die Öffentlichkeit.