Herbstferien mit Corona

Für diese EU-Urlaubsländer gibt es aktuell keine Reisewarnungen

ARCHIV - 27.04.2020, Italien, Mailand: Soldaten patrouillieren auf der fast menschenleeren «Piazza del Duomo» vor dem Mailänder Dom. Im Frühling war Italien der Corona-Hotspot Europas, jetzt steht das Land vergleichsweise gut da. In Polen verhängte d
Coronavirus - Italien und Polen © dpa, Claudio Furlan, zeus ihe

Globale Reisewarnung aufgehoben - aber was bedeutet das?

Viele Bundesländer sind in den Herbstferien und zum 1. Oktober wurde die internationale Reisewarnung aufgehoben. Jetzt gibt es für einzelne Regionen und Länder Reisewarnungen und -hinweise. Doch das betrifft inzwischen nicht nur alle deutschen Nachbarländer, sondern überhaupt fast ganz Europa. Gibt es überhaupt noch Länder, die nicht zumindest in einigen Regionen betroffen sind und wo wir aktuell noch ohne drohende Quarantäne hinreisen können? Wir zeigen, für welche wenigen europäischen Urlaubsländer es im Moment noch keine coronabedingten Reisewarnungen gibt.

Die Lage in den einzelnen Staaten kann sich jederzeit ändern. Reisende sollten sich also vor Abreise und während ihres Aufenthalts über mögliche Veränderungen und Konsequenzen auf dem Laufenden halten

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Griechenland

Aktuell besteht für deutsche Touristen keine allgemeine Reisewarnung für Griechenland. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Griechenland ist moderat. Regionale Schwerpunkte sind die Hauptstadtregion Athen und, geringer ausgeprägt, Thessaloniki/Zentralmakedonien. Reisende müssen sich mindestens 24 Stunden vor ihrer Einreise online anmelden.

So ist die Corona-Lage in Europa

Liechtenstein

Reisen in das Fürstentum Liechtenstein sind für Bürger und Bürgerinnen aus Deutschland aktuell möglich.

Monaco

Die Lage in Monaco gilt als vergleichsweise sicher und vor einer Einreise wird aktuell nicht gewarnt. Jedoch müssen sich Einreisende aus Ländern mit einer COVID-19-Inzidenz von über 20 Fällen pro 100.000 Einwohnern bei der monegassischen Gesundheitsbehörde melden. Dort können sie zur Vorlage eines aktuellen negativen COVID-19-Tests oder zu einer Quarantäne verpflichtet werden.

Außerdem gilt: Da das Fürstentum von der französischen Region Provence-Alpes-Côte d’Azur umgeben ist und die im Moment als Risikogebiet eingestuft wurde, müssen Urlauber bei ihrer Rückreise dennoch einen Coronatest machen und sich an Quarantäne-Maßnahmen halten.

Lage ungewiss: Urlauber müssen sich stets informieren

Für die meisten europäischen Länder gilt in Teilen oder in Gänze eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Vor nicht notwendigen touristischen Reisen wird gewarnt. Bei der Rückreise stehen Corona-Test und Quarantäne an. Urlauber sollten sich daher gut informieren, wie der aktuelle Stand in ihrem angestrebten Urlaubsland ist, welche Einschränkungen bei der Anreise und während des Aufenthalts anstehen und welche Maßnahmen bei der Rückreise auf sie zukommen. Das Auswärtige Amt informiert detailliert zu der Lage vor Ort.

GUT ZU WISSEN:

Die pauschale Reisewarnung für rund 160 Länder außerhalb der EU und des Schengen-Raums endete mit dem 1. Oktober. In welchen weiter entfernten Ländern ein Urlaub wieder möglich ist und was Urlauber beim Buchen ihrer Fernreise beachten sollten, erfahren Sie hier.