Urlaub in Wien, Niederlande oder Spanien - wo ist es sicher und wo nicht?

Vor diesen Urlaubszielen warnt das Auswärtige Amt

Mallorca GER, Themenfoto, Urlaub auf Mallorca, Tourismus in Zeiten der Corona-Pandemie, Sommerurlaub, 21.06.2020 GER, Themenfoto, Urlaub auf Mallorca, Tourismus in Zeiten der Corona-Pandemie, Sommerurlaub, Touristen unter der Sonne, Strand, Platja Ca
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Pauschale Reisewarnung endet Ende September

Es ist ein kleiner Hoffnungsschimmer für Urlauber und die Reisebranche: Die pauschale Reisewarnung für rund 160 Länder außerhalb der EU und des Schengen-Raums wird am 30. September enden. Das heißt aber nicht, dass weniger vor Reisen gewarnt wird. Anschließend soll es nämlich individuelle Reisewarnungen für einzelne Länder geben – je nach Lage vor Ort. Seit dem 16.09. wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Bundesland Wien aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Das RKI erklärte jetzt auch die Provinzen Nordholland (Noord-Holland) und Südholland (Zuid-Holland) zu Risikogebieten. Weitere aktuelle Reisewarnungen gelten für einzelne Länder wie zum Beispiel Spanien sowie Teile Frankreichs und Kroatiens. Vor welchen Ländern das Auswärtige Amt aktuell offiziell warnt und wie der aktuelle Stand in Sachen Tourismus in den einzelnen Ländern ist, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

+++ Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus können Sie im Liveticker auf RTL.de nachlesen +++

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So ist die Karte zu lesen:

Anhand der interaktiven Grafik können Sie erkennen, für welche Länder es aktuell eine Reisewarnung gibt, von welchen Reisen das Auswärtige Amt derzeit abrät und in welchen Ländern ohne Einschränkungen Urlaub gemacht werden kann:

  • Grün sind all jene Staaten, die von der derzeit noch geltenden weltweiten Reisewarnung ausgenommen wurden.
  • Dunkelgrau gefärbt erscheinen jene Länder, bei denen das Auswärtige Amt derzeit von Reisen abrät.
  • Orange sind Staaten, wenn "gesonderte Reisewarnungen" vorliegen.
  • Rot zeigt Länder an, für die aufgrund der Pandemie-Situation eine offizielle Reisewarnung in Kraft ist.

Achtung: Die Karte stellt die Einschätzungen des Auswärtigen Amtes (AA) dar. Dennoch können sich Lagen schnell verändern und entwickeln. Das AA empfiehlt Urlaubern darum unter anderem, die aktuellen Nachrichten zu verfolgen.

Die Karte wird regelmäßig aktualisiert. Für mehr Informationen: Klicken Sie auf das jeweilige Land und die rot eingefärbte Linkzeile "Reise- und Sicherheitshinweise". Die hier hinterlegten Links führen direkt zur entsprechenden Länderseite des Auswärtigen Amts.

Küstenregionen in Kroatien werden zu Risikogebiet, Reisewarnung vom Auswärtigen Amt


  • Wegen steigender Infektionszahlen hat das Robert Koch-Institut Teile von Kroatien am zum Risikogebiet erklärt. Auch das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Gespanschaften Zadar, Šibenik-Knin, Split-Dalmatien, Dubrovnik-Neretva, Požega-Slawonien, Brod-Posavina und Virovitica-Podravina.
  • Wegen der Erklärung zum Risikogebiet müssen Urlauber bei ihrer Rückreise nach Deutschland einen Corona-Test machen. Bis das Ergebnis da ist, müssen sie sich zudem in Quarantäne begeben.
  • Grundsätzlich erlaubt Kroatien allen Staatsangehörigen der EU-Mitgliedstaaten einzureisen. Bei der Einreise werden allerdings die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer ihres Aufenthalts registriert. Um lange Wartezeiten beim Grenzübertritt zu vermeiden, empfiehlt das kroatische Innenministerium, das entsprechende Formular vorab online auszufüllen. 
  • Die Durchreise durch Kroatien ist erlaubt, sofern die Einreise in die anschließenden Länder sowie in den Zielstaat gesichert sind. Bei Einreise aus Staaten außerhalb der EU muss die Durchreise innerhalb von zwölf Stunden abgeschlossen sein.
  • Vor Ort gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Krankenhäusern sowie für im Gastgewerbe tätige Personen. 
  • Reisenden wird grundsätzlich empfohlen, außerhalb der Unterkunft einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, mindestens 1,5 Meter Abstand zu Dritten zu halten und sich regelmäßig die Hände zu waschen.
  • Soziale Kontakte sollen auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Reisewarnung für ganz Spanien


  • Auch Spanien macht mit steigenden Infektionszahlen auf sich aufmerksam. Nachdem das Robert Koch-Institut zunächst nur die autonomen Gemeinschaften Aragón, Katalonien und Navarra am 31. Juli zunächst auf seine Liste der Risikogebiete genommen hatte, gilt mittlerweile ganz Spanien als Risikogebiet, denn seit Anfang September stehen auch die Kanarischen Inseln auf der Liste des RKI. Auch von der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes sind das spanische Festland und alle spanischen Inseln, darunter auch Mallorca, betroffen.
  • Regionale Infektionsherde gibt es landesweit, insbesondere in den Autonomen Gemeinschaften Kantabrien, Kastilien und Léon, La Rioja, Navarra, im Baskenland, in der Hauptstadtregion Madrid sowie auf den kanarischen Inseln mit Schwerpunkten auf Gran Canaria und Teneriffa. Auf Mallorca ist insbesondere Palma de Mallorca betroffen.
  • Weil Spanien zum Risikogebiet erklärt wurde, müssen Urlauber bei der Einreise nach Deutschland einen Corona-Test machen oder in Quarantäne gehen. Für den Test gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder sie lassen sich schon im Urlaubsland in den 48 Stunden vor der Abreise testen. Dann müssen sie diesen aber selbst bezahlen. Oder sie lassen sich bis zu drei Tage nach der Rückkehr kostenlos in Deutschland testen. In häuslicher Quarantäne muss man so lange bleiben, bis das Testergebnis da ist. 
  • Generell ist die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien seit dem 21. Juni wieder möglich.
  • Vor Reiseantritt muss ein Online-Formular ausgefüllt werden, in das Name, Reisepassnummer, Flugdaten und eine E-Mail-Adresse einzutragen sind. Anschließend erhält der Reisende einen QR-Code, der bei der Einreise an der Grenze vorzuweisen ist.
  • Bei der Einreise gibt es eine Sichtkontrolle des Gesundheitszustands und die Temperatur wird gemessen - sie darf nicht höher als 37,5 Grad Celsius sein. Bei Corona-Verdacht wird der Reisende in ein Krankenhaus eingewiesen.
  • Im ganzen Land gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Verstöße gegen die Maskenpflicht werden mit Geldstrafen (ca. 100 Euro) geahndet. Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen.
  • Das Flugangebot zwischen Deutschland und Spanien ist derzeit eingeschränkt.
  • Lokale und Geschäfte in den Touristenzentren um die sogenannte „Bier- und Schinkenstraße“ an der Playa de Palma auf Mallorca sollen vorerst bis zum 15. September 2020 geschlossen bleiben.

Niederlande: Reisewarnung für Nord- und Südholland


  • Seit dem 16. September gelten die niederländischen Provinzen Nordholland (Noord-Holland), in der Amsterdam liegt, und Südholland (Zuid-Holland), in der Rotterdam liegt, als Risikogebiete. Dementsprechend warnt auch das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in diese Regionen.
  • Wer aus einer dieser Provinzen nach Deutschland zurückreist, muss wegen der Erklärung zum Risikogebiet einen Corona-Test machen. Bis das Ergebnis da ist, müssen Rückkehrer sich zudem in Quarantäne begeben.
  • Die Einreise in die Niederlande ist für Reisende aus Deutschland und Länder, deren Gesundheitsrisiko gleich oder niedriger als das der Niederlande eingestuft ist, uneingeschränkt möglich. 
  • Flugreisende müssen bereits am Startflughafen ein Formular ausfüllen, das unter anderem mit Covid-19 in Verbindung stehende Symptome abfragt. Wer Symptome aufweist, darf den Flug nicht antreten. 
  • In der Öffentlichkeit müssen jederzeit 1,5 Meter Abstand zu Personen außerhalb des eigenen Haushalts gehalten werden. 
  • Es besteht eine Maskenpflicht ab einem Alter von 13 Jahren im Öffentlichen Personennahverkehr, auf Fähren, auf Flügen der KLM und am Flughafen Schiphol. Touristen sollen aber Bus, Bahn oder Metro möglichst nicht zu den Stoßzeiten nutzen. Anders als in Deutschland ist das Aufsetzen von Masken in Supermärkten und anderen Geschäften freiwillig. Weil Amsterdam und Rotterdam als regionale Schwerpunkte gelten, gilt seit dem 5. August in Teilen der Städte auch im Freien eine Maskenpflicht.
  • Museen und andere öffentliche Einrichtungen sind grundsätzlich geöffnet, die zulässige Besucherzahl hängt jedoch von der Größe des Gebäudes ab. In Museen wird die Besucherzahl über vorherige Online-Buchungspflicht reguliert.
  • Strände sind geöffnet, es besteht jedoch die Möglichkeit regulierender Sperrungen von Parkplätzen und Zufahrten. 
  • Mögliche Einschränkungen bei Unterkünften sollten am besten direkt dort erfragt werden.
  • In Kulturstätten und auch Cafés muss man jederzeit damit rechnen, auf Symptome abgefragt zu werden.

Kann ich Urlaub in der Türkei machen?


  • Während die Reisewarnung der Bundesregierung für 27 europäische Länder aufgehoben wurde, wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Türkei weiterhin gewarnt. 
  • Nicht mehr gilt die Reisewarnung für die Provinzen Aydin, Izmir und Muğla in der Ägäisregion sowie die Provinz Antalya in der Mittelmeerregion. Voraussetzung dafür ist die strikte Einhaltung des Tourismus- und Hygienekonzepts. Dieses beinhaltet unter anderem eine verpflichtende PCR-Testung für alle Reisenden in der Türkei innerhalb von 48 Stunden vor Rückreise nach Deutschland. Die Kosten von umgerechnet 15 Euro (Labor) bzw. 30 Euro (Flughafen) müssen die Reisenden selbst tragen. Wer positiv getestet wurde, muss sich in der Türkei in Quarantäne und in ärztliche Behandlung begeben.
  • Bei Einreise in die Türkei werden unter anderem Temperaturmessungen durchgeführt. Bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren Covid-19-Symptomen werden zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen wie zum Beispiel ein Coronatest vorgenommen. Bei positivem Testergebnis entscheiden die türkischen Gesundheitsbehörden über das weitere Vorgehen, auch Quarantänemaßnahmen sind möglich.
  • Die Luft-, Land- und Seegrenzen der Türkei sind offen, mit Ausnahme der Landgrenze zu Iran, auch ein Grenzübertritt nach Griechenland ist derzeit nicht möglich. 
  • Für innertürkische Flüge, Bus- und Zugfahrten ist für türkische Staatsangehörige und in der Türkei lebende Ausländer (nicht für Touristen) bei der Reservierung ein Genehmigungscode („HES-Code“) erforderlich. Dieser kann per SMS oder mittels einer App erlangt werden.
  • Auf Marktplätzen, in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt die Maskenpflicht. In einigen Städten wie unter anderem Istanbul, Ankara, Izmir und in Teilen von Antalya muss der Mundschutz überall im öffentlichen Raum getragen werden. Zudem müssen drei Schritte Abstand eingehalten werden.

Trotz Reisewarnung in die Türkei: Das sollten Urlauber jetzt wissen

Teilweise Reisewarnung in Bulgarien und Rumänien


  • Seit dem 8. August warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in einzelne Gebiete in Bulgarien und Rumänien.
  • Für Bulgarien wird wegen hoher Infektionszahlen vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in den Verwaltungsbezirk (Oblast) Blagoevgrad gewarnt.
  • In Rumänien gilt die Reisewarnung für die Kreise Bacău, Bihor, Brăila, Brașov, Caraș-Severin, Iaşi, Ilfov, Neamt, Prahova, Vâlcea und Vaslui sowie die Hauptstadt Bukarest. 
  • Da das RKI die von Reisewarnungen betroffenen Regionen sowohl in Bulgarien als auch in Rumänien zu Risikogebieten erklärt hat, müssen Urlauber bei ihrer Rückkehr einen Corona-Test machen.

Tschechische Republik - Warnung vor Reisen nach Prag


  • Seit dem 9. September warnt das Auswärtige Amt aufgrund von hohen Infektionszahlen vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die tschechische Hauptstadtregion Prag. Seit dem 16. September gilt die Reisewarnung auch für die Mittelböhmische Region (Středočeský).
  • Reiserückkehrer aus den Risikogebieten müssen in Deutschland einen Corona-Test machen und sich bis zum Ergebnis in Quarantäne begeben.
  • Grundsätzlich ist die Einreise für Deutsche gemäß dem in der Tschechischen Republik eingeführten Ampel-System möglich, wenn sie sich in den letzten 14 Tagen nicht länger als 12 Stunden in einem Land der roten Kategorie aufgehalten haben. Das Ampel-System stuft Länder in verschiedene Kategorien ein – je nach Infektionsrisiko (grün- geringes Risiko, rot – hohes Risiko).
  • Seit dem 10. September gilt in ganz Tschechien die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Wohnungen und Unterkünfte, zum Beispiel Hotelzimmer, sind davon ausgenommen. Für Reisende aus einem Land der roten Kategorie gilt eine allgemeine Maskenpflicht.

Polen - Quarantäne aufgehoben


  • Seit dem 13. Juni hat das Land seine Grenzen zu allen EU-Nachbarländern geöffnet. 
  • Es gibt keine Quarantäne-Pflicht für EU-Staatsangehörige, Angehörige der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island sowie ihre Ehepartner und Kinder bei der Einreise nach Polen.
  • Auch ein negativer Covid-19-Test ist nicht erforderlich. 
  • Grenzkontrollen finden nur noch an den Grenzen zur Ukraine, zu Russland und Belarus statt.
  • Die Zugverbindungen zwischen Deutschland und Polen wurden Ende Juni wieder aufgenommen. 
  • Internationale Flugverbindungen von und in die EU-Mitgliedstaaten (außer Luxemburg, Malta, Rumänien und Spanien) und EFTA-Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz) sind erlaubt. Für andere internationale Flugverbindungen gilt ein Flugverbot bis zum 15. September 2020. Inländische Flug-, Bahn- und Busverbindungen stehen eingeschränkt zur Verfügung.
  • Hotels, Einkaufszentren sowie Restaurants und Cafés sind geöffnet. Das Gleiche gilt für Friseursalons und Kosmetikstudios. Auch Schwimmbäder und Fitnessstudios dürfen ihren Betrieb wieder aufnehmen. 
  • Die Maskenpflicht besteht in Geschäften, dem öffentlichen Nahverkehr, Kirchen, öffentlichen Einrichtungen, Kinos, Theatern, Konzert- und Kulturhäusern. Wenn die Einhaltung eines Abstands von 1,5 m nicht gewährleistet werden kann, müssen auch darüber hinaus Masken getragen werden.

Ägypten-Reisewarnung gilt weiterhin


  • Das Auswärtige Amt warnt weiterhin vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Ägypten.
  • Die Flughäfen haben ihren Betrieb zwar am 1. Juli 2020 wieder aufgenommen, es muss allerdings mit verstärkten Einreisekontrollen und Temperaturmessungen gerechnet werden. Bei Ankunft muss zudem eine Gesundheitskarte ausgefüllt werden.
  • Ansonsten haben Restaurants, Cafés, Bars und Geschäfte begrenzte Öffnungszeiten. 
  • An öffentlichen Orten gilt die Maskenpflicht.

Kann ich Urlaub in Österreich machen?


  • Wegen hoher Infektionszahlen warnt das Auswärtige Amt seit dem 16. September vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Bundesland Wien.
  • Rückkehrer aus dem Risikogebiet Wien müssen in Deutschland einen Corona-Test machen und sich bis zum Ergebnis in Quarantäne begeben.
  • Auch im Bundesland Tirol, insbesondere in der Stadt Innsbruck, steigen die Infektionszahlen.
  • Die Einreise aus Deutschland ist uneingeschränkt möglich. Auch aus allen anderen EU-Mitgliedstaaten (mit Ausnahme von Bulgarien, Kroatien, Portugal, Rumänien, Spanien -außer Kanaren - und Schweden) sowie aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz und Vatikan kann man einreisen, wenn die einreisenden Personen ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich oder in einem dieser Staaten haben. Reisende müssen jedoch auf Verlangen glaubhaft machen, dass sie sich in den letzten 10 Tagen nur in den vorgenannten Ländern oder in Österreich aufgehalten haben. 
  • Die Einreise aus den übrigen Ländern ist weiterhin nur bei Vorliegen eines Ausnahmegrundes und Mitführen eines aktuellen Gesundheitszeugnisses möglich, das dem Reisenden einen negativen Covid-19-PCR-Test attestiert.
  • Hotels, Restaurants sowie touristische Einrichtungen sind geöffnet.
  • Seit dem 24. Juli 2020 hat Österreich die Bereiche, in denen eine Maskenpflicht besteht, erweitert. So ist im Lebensmitteleinzelhandel, in Supermärkten, Bank- und Post-Filialen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Seil- und Zahnradbahnen, Reisebussen und Innenbereichen von Ausflugsschiffen, im Gesundheitsbereich einschließlich Apotheken und bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ohne zugewiesenen Sitzplatz eine Schutzmaske verpflichtend.

Kann ich Urlaub in Italien machen?


  • Reisende aus den meisten EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland dürfen seit Anfang Juni ohne Beschränkungen nach Italien einreisen - auch ohne Quarantäne. 
  • Für Einreisen aus Bulgarien und Rumänien gilt seit dem 24. Juli die Pflicht zur 14-tägigen Selbstisolation, ebenso für Reisende aus Drittstaaten.
  • Innerhalb des Landes darf man sich ungehindert fortbewegen. 
  • Hotels, Geschäfte, Bars und Restaurants dürfen unter Einhaltung strenger Infektionsschutz- und Hygieneauflagen wieder öffnen. 
  • Kulturelle und soziale Veranstaltungen an öffentlichen oder privaten Orten können seit dem 15. Juni unter Einhaltung spezifischer Teilnehmerzahlen und Sicherheitsmaßnahmen stattfinden. 
  • Schulen, Kindergärten und Universitäten sind in ganz Italien geschlossen.
  • In Geschäften, in Zügen oder in anderen geschlossenen Räumen gilt eine Maskenpflicht sowie teilweise die Pflicht zum Tragen von Einweghandschuhen (z. B. in Geschäften; immer wenn der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann). Im öffentlichen Raum gilt an Orten, an denen sich Menschen versammeln können, von 18 Uhr bis 6 Uhr eine generelle Maskenpflicht. Verstöße gegen die Tragepflicht können mit Geldstrafen geahndet werden.
  • Für einige Regionen in Italien (z. B. in Sardinien, Kalabrien und Apulien) müssen sich Reisende zudem vorher registrieren.

Teilreisewarnung für die Schweiz


  • Aktuell warnt das Auswärtige Amt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Kantone Genf, Waadt (Vaud) und Freiburg (Fribourg).
  • Weil die Kantone als Risikogebiete eingestuft wurden, müssen Reisende bei der Einreise nach Deutschland einen verpflichtenden, kostenlosen Covid-19-PCR-Test machen und sich bis zum Ergebnis in Quarantäne begeben.
  • Seit dem 6. Juli gilt für in die Schweiz aus Risikoländern Einreisende grundsätzlich eine 10-tägige Quarantänepflicht. Reisende müssen sich nach der Einreise unverzüglich für 10 Tage in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und ihre Einreise innerhalb von zwei Tagen der zuständigen kantonalen Behörde melden. Die Liste der Risikoländer, darunter Kosovo, Nordmazedonien, Spanien inkl. Balearen (ohne Kanaren) und Kroatien, wird vom Bundesamt für Gesundheit geführt und regelmäßig aktualisiert.
  • Eine Maskenpflicht gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln. 
  • Handhygiene und Abstandhalten gelten als die wichtigsten Schutzmaßnahmen.

Ist Sommerurlaub in Frankreich möglich?


  • Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen Île-de-France, Provence-Alpes-Côte-d’Azur, Auvergne-Rhône-Alpes, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Hauts-de-France sowie auf die Insel Korsika.
  • Wer dorthin reist, muss sich anschließend auf das Coronavirus testen lassen und bis zum negativen Ergebnis in Quarantäne begeben.
  • Die französische Regierung hat zudem selbst eine Reihe von Départements als Gebiete mit erhöhter Virusverbreitung eingestuft, mit der Folge, dass die dortigen Behörden ausgewählte Bereiche des öffentlichen Lebens einschränken können.
  • Landesweit besteht seit dem 20. Juli für alle Personen ab elf Jahren eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und in allen öffentlich zugänglichen, geschlossenen Räumen wie z. B. in Flughäfen, Bahnhöfen, Museen, Banken, Geschäften, überdachten Märkte und Sehenswürdigkeiten. 
  • Museen sind teilweise wieder geöffnet - Tickets müssen in der Regel vorher online gebucht werden. 
  • Auch Parks, Strände und Grünanlagen im Land sind wieder geöffnet.

Was gilt für Urlaub in Griechenland?


  • Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie den meisten EU-Staaten können frei nach Griechenland einreisen. 
  • Für alle Einreisen auf dem See-, Luft- und Landweg gilt eine Online-Anmeldepflicht. Reisende müssen spätestens 24 Stunden vor Abreise nach Griechenland ein Online-Formular („Passenger Locator Form“) ausfüllen. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Reisende eine Bestätigung. Der QR-Code wird in der Regel am Tag der Einreise automatisiert um 00:10 Uhr per Email zugesandt. Er muss bei Einreise oder je nach Flug- oder Fährgesellschaft bereits beim Check-in/Boarding vorzeigt werden. Kann kein Code vorgezeigt werden, ist eine Geldbuße von 500,- Euro möglich. 
  • Bei einzelnen Reisenden kann bei Einreise aufgrund bestimmter Kriterien zudem ein Covid-19-Test durchgeführt werden. Eine mögliche Testung richtet sich nach einem Algorithmus, der auf Grundlage der eingegangenen Anmeldedaten (zum Beispiel bei Voraufenthalten in Risikogebieten) eine Risikoeinschätzung trifft. Der Test ist für Reisende kostenlos. Bis das Testergebnis vorliegt, müssen Reisende in Selbstisolation. 
  • Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen ist Griechenland zur allgemeinen Maskenpflicht in Geschäften und anderen geschlossenen öffentlichen Räumen zurückgekehrt. Diese gilt für alle Angestellten und Kunden unter anderem in Banken, Supermärkten, Friseur- und Schönheitssalons sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln – Verstöße kosten 150 Euro.
  • Strände sind unter Geltung von Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet.
  • Auch Friseursalons, Spa- und Wellnesseinrichtungen sind unter Hygieneregeln besuchbar, ebenso Museen, Restaurants, Bars und Diskotheken.

Das muss ich bei Urlaub in Belgien beachten


  • Wegen des Anstiegs von Corona-Fällen warnt das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen in die Hauptstadt Brüssel.
  • Weil Brüssel als Risikogebiet eingestuft wurde, müssen Urlauber bei der Einreise in Deutschland einen Corona-Test machen und sich bis zum Testergebnis in Quarantäne begeben.
  • Einreisen aus dem europäischen Ausland, aus Schengen-assoziierten Staaten, aus Großbritannien und Nordirland sind aber grundsätzlich erlaubt.
  • Seit dem 14. August 2020 stuft das belgische Außenministerium eine Reihe von Regionen in EU-Ländern als „orange Zonen“ ein, darunter in Deutschland derzeit die Regierungsbezirke Stuttgart, Karlsruhe, Tübingen, Mittelfranken, Schwaben, Düsseldorf, Darmstadt und Ober- und Niederbayern. Einreisenden aus diesen Gebieten wird eine 14-tägige häusliche Quarantäne oder ein Corona-Test nach Einreise nach Belgien dringend empfohlen. Für eine Durchreise durch Belgien, auch für Reisende aus den o. a. Gebieten, gilt diese Regelung nicht.
  • Für alle Reisenden aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten sowie aus Staaten außerhalb der Schengen-Zone und Großbritannien gilt weiterhin eine 14-tägige Quarantänepflicht. Von diesen Regelungen ausgenommen sind unter anderem Berufspendler, Saisonarbeiter und Berufskraftfahrer.
  • Für alle Einreisen aus Risikogebieten innerhalb der EU-Mitgliedstaaten, Schengen-Staaten und Großbritannien gilt eine Verpflichtung zur Selbstquarantäne von 14 Tagen und die Testpflicht.
  • Seit dem 1. August müssen alle Einreisenden nach Belgien 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches „Public Health Passenger Locator Form“ ausfüllen und elektronisch versenden, auch solche mit Wohnsitz in Belgien nach mehr als 48-stündigem Auslandsaufenthalt.
  • Am Flughafen Brüssel erfolgen Temperaturmessungen bei allen Passagieren mit Wärmekameras. Wer eine Temperatur über 38°C hat, darf nicht einreisen.
  • Im Alltag gibt es grundlegende Hygienebestimmungen wie das Abstandsgebot. 
  • Im öffentlichen Nahverkehr, in Geschäften, Einkaufszentren, Gotteshäusern, Kinos, Museen, Bibliotheken, Theater- und Konferenzsälen sowie auf Märkten, Jahrmärkten, in Einkaufsstraßen, öffentlichen Gebäuden sowie in Restaurants und Cafés muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. In Brüssel gilt seit 12. August eine Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum;
  • Einkäufe müssen maximal zu zweit und innerhalb von 30 Minuten pro Geschäft erledigt werden.
  • Wegen steigender Infektionszahlen seit Ende Juli sind soziale Kontakte seit dem 29. Juli auf jeweils bis zu fünf Personen pro Familie innerhalb von vier Wochen beschränkt. Die maximale Gruppengröße für private Treffen oder Restaurantbesuche ist auf zehn Personen beschränkt. Kinder unter zwölf Jahren sind davon ausgenommen. 

Was gilt beim Urlaub in Großbritannien?


  • Zum Sommerurlaub hat Großbritannien seine wegen der Corona-Pandemie getroffenen Quarantäne-Vorschriften für Einreisende gelockert. Besucher unter anderem aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien müssen sich seit dem 10. Juli bei ihrer Ankunft nicht mehr für 14 Tage isolieren. Die neue Regelung gilt für insgesamt mehr als 70 Länder und Überseegebiete, die nach Auffassung der britischen Regierung die Corona-Krise im Griff haben. Diese können sich auch kurzfristig ändern.
  • Für alle Einreisenden nach Großbritannien und Nordirland gilt zudem die Pflicht zu einer elektronischen Anmeldung vor Einreise. Die elektronische Anmeldung erfolgt ausschließlich im Internet frühestens 48 Stunden vor Einreise. Bei der Einreise muss dann die erfolgte Anmeldung nachgewiesen werden. 

Das gilt bei Reisen nach Dänemark


  • In Dänemark ist die Zahl der Neuinfektionen gering. 
  • Die Einreise von Personen mit Wohnsitz in einem als epidemiologisch sicher eingestuften Land, wie z. B. Deutschland, ist ohne Einschränkungen möglich. 
  • Personen mit Wohnsitz in einem als epidemiologisch nicht sicher eingestuften Land, dürfen nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes nach Dänemark einreisen.
  • Nichtdänischen Staatsangehörigen, die deutliche Symptome von Covid-19 zeigen, beispielsweise Husten oder Fieber, wird die Einreise nach Dänemark verwehrt.
  • Restaurants, Cafés, Geschäfte, Zoos, Schwimmbäder und Vergnügungsparks sind wieder offen.
  • An Flughäfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln einschließlich Bahnhofs- und Haltestellenbereich sowie in Taxis und Reisebussen gilt in ganz Dänemark die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Ausgenommen sind Kinder bis einschließlich 12 Jahren. 
  • Zu Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, soll ein Meter Abstand gehalten werden. Bei Personen mit erhöhtem Risiko oder in Situationen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko (z.B. beim Sport, Singen oder in schlecht belüfteten Räumen) wird ein Abstand von zwei Metern empfohlen.
  • Diskotheken und Nachtclubs sollen ab dem November 2020 wieder öffnen dürfen.

Was gilt für Zypern?


  • Das Auswärtige Amt rät derzeit von nicht notwendigen, touristischen Reisen in den nicht unter effektiver Kontrolle der Regierung der Republik Zypern stehenden Nordteil der Insel („Türkische Republik Nordzypern TRNZ“) ab.
  • Grundsätzlich sind die Flughäfen aber wieder geöffnet und Einreisen aus bestimmten Ländern erlaubt, unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Zypern hat verschiedene Staaten in Kategorien unterteilt. Deutschland gehört beispielsweise zu Kategorie A, eine Einreise ist damit ohne Einschränkungen erlaubt.
  • Wer nach Zypern reist, muss sich vor dem Antritt elektronisch anmelden. Bei manchen ausgewählten Flügen werden Coronatests bei allen Passagieren durchgeführt. Wird ein Urlauber positiv getestet, muss er 14 Tage lang in eigens eingerichtete Isolier-Unterkünfte in Hotels. Die Kosten übernimmt Zypern. 

Geht Urlaub in Schweden?


  • Staatsangehörige der EU, der Schweiz, ihre Familienangehörigen und Inhaber von EU-Aufenthaltsgenehmigungen dürfen in Schweden einreisen. Alle Grenzübergänge sind geöffnet.
  • Auch die Durchreise durch Schweden ist möglich. Allerdings müssen die Einreisebestimmungen des Ziellandes beachtet werden. Nachbarländer wie Norwegen und Finnland lassen eine Einreise nur bei direkter Durchreise aus Schweden zu.
  • In Schweden besteht keine Maskenpflicht, die Bevölkerung wird jedoch eindringlich um Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gebeten, besonders auf Reisen. 

Vor Reisen nach Finnland wird abgeraten


  • Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Finnland wird derzeit vor dem Hintergrund geltender Reisebeschränkungen und Quarantäneregelungen abgeraten.
  • Ob man in Finnland einreisen darf, hängt vom Infektionsgeschehen ab, das den epidemiologischen Grenzwert von 8 Neuinfektionen pro 100.000 Personen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nicht überschreiten darf. Dieser Grenzwert ist für Deutschland überschritten.
  • Die finnischen Behörden empfehlen, physischen Kontakt zu vermeiden, auf Händeschütteln zu verzichten und ein bis zwei Meter Abstand zu halten. Überall dort, wo der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, soll eine Masken getragen werden.

Kann ich nach Norwegen reisen?


  • Aktuell wird von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Norwegen wird vor dem Hintergrund geltender Quarantäneregelungen bei Einreise aus Deutschland abgeraten.
  • Seit dem 29. August gilt für Reisende aus Deutschland wieder eine Quarantänepflicht, da Norwegen Deutschland zum Risikogebiet erklärt hat. Nach Einreise müssen Urlauber eine zehntägige Quarantäne in einer geeigneten Unterkunft absolvieren. Eine feste Adresse und eine geeignete Unterkunft für die nächsten zehn Tage ist bei Einreise durch aussagekräftige Dokumente (z. B. eine Buchungsbestätigung) nachzuweisen. Wird dieser Nachweis nicht erbracht, kann die Einreise verweigert werden. Eine Unterkunft gilt dann als geeignet, wenn Kontakt mit Personen außerhalb des eigenen Haushalts vermieden wird. Unterkünfte (auch Campingplätze) mit gemeinschaftlicher Nutzung von Waschräumen, Küchen usw. entsprechen daher nicht den Vorgaben. Personen in Quarantäne dürfen ihre Unterkunft nur in unbedingt nötigen Fällen verlassen, z. B. um dringende Lebensmitteleinkäufe zu tätigen.
  • Es besteht keine Maskenpflicht, jedoch wird dringend geraten, die gängigen Hygieneregeln strikt zu befolgen und eine Maske zu tragen, wenn kein Abstand eingehalten werden kann.

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