Update: Wie wird der Winter 2013?

Pferd im Schnee
Pferd im Schnee © dpa, Thomas Frey

Jetzt geht es mit großen Schritten Richtung Weihnachten

Selbst das Wetter für die letzte Novemberwoche hat sich vollständig gedreht. Da ist eine weitere, längerfristige Vorhersage noch schwieriger. In der Winter-Prognose steckt also eher viel Statistik und die Abwägung/Einschätzung gespickt mit Erfahrungen des Meteorologen.

Anfang Dezember sieht es zwar wieder kälter aus, aber insgesamt ist der Dezember über die Mitte hinaus derzeit auf einer milderen Variante unterwegs.

Was das für die Weihnachtstage bedeutet? Tja, da könnten wir derzeit auch nur spekulieren. Allerdings zeigt unsere 28-Tage-Temperaturprognose um den 19. Dezember herum bundesweit Werte im leichten Plusbereich. Gleichzeitig deutet sich eine weitere Milderung an und betrachtet man die Weihnachtstemperaturen der vergangenen zehn Jahre, so lagen diese deutlich im einstelligen Bereich.

Die Prognose für den Januar ist natürlich sehr, sehr unsicher. Im Moment erscheint eine Witterung wie im Dezember am wahrscheinlichsten. Allerdings dürften die Kaltlufteinbrüche im Januar länger ausfallen als im Dezember. In Bayern wird es wie immer am kältesten und im Nordwesten am mildesten. Das heißt: Voraussichtlich 7 bis 10 Eistage im Süden, 5 bis 7 Eistage im Osten und 1 bis 4 Eistage im Norden und Westen. Für die Frosttage sieht die Verteilung ähnlich aus: 25 Frosttage im Süden, 17 bis 22 im Osten und 10 bis 15 Frosttage im Norden und Westen.

Langfristige Wettervorhersagen sind immer mit großen Unsicherheiten verbunden. Die Prognose für den November hat aber zumindest bereits eine Wahrscheinlichkeit von 65 Prozent.

Quelle: Meteogroup/wetter.de