Update: Wie wird der Winter 2013?

Eisblume
Eisblume © dpa, Marijan Murat

Die zweite Novemberhälfte und der Anfang des Dezembers werden kälter

Nun ist das erste Drittel des Novembers um (knapp 4 Grad zu warm!) und die bisherige Westwetterlage geht damit ebenfalls zu Ende. Das heißt, jetzt ist Schluss mit den milden Temperaturen, es wird deutlich kälter.

Für die letzte Novemberwoche deuten sich landesweit Temperaturen an, die satte zwei Grad unter dem langjährigen Durchschnitt liegen und krasse Wintereinbrüche bis ins höhere Flachland bringen können. Dabei sind aber Eistage, also Tage mit einer Höchsttemperatur unter 0 Grad, weiterhin kaum zu erwarten. Ihre Pflanzen sollten Sie allerdings so langsam schon auf Winter einstellen und entweder gut abdecken oder ins Warme holen.

Diese kalte Witterungslage scheint auch Anfang Dezember anzuhalten. Wie es ab dem 10. Dezember weiter geht, kann man noch nicht wirklich sagen. Die unterschiedlichen Modelle sehen auch jeweils unterschiedliche Wetterlagen. Diese reichen von deutlicher Milderung bis strenger Frost mit Schnee bis ins Flachland. Für den Osten und Nordosten könnte das 5 bis 10 Eistage bedeuten, für den Süden 8 bis 13 Eistage und für den Nordwesten und Westen höchstens 1 bis 4 Eistage. Tage mit Nachtfrost werden aber deutlich häufiger auftreten, im Mittel 16 bis 25 Mal.

Die Prognose für den Januar ist natürlich sehr, sehr unsicher. Im Moment erscheint eine Witterung wie im Dezember am wahrscheinlichsten. Allerdings dürften die Kaltlufteinbrüche im Januar länger ausfallen als im Dezember. In Bayern wird es wie immer am kältesten und im Nordwesten am mildesten. Das heißt: Voraussichtlich 7 bis 10 Eistage im Süden, 5 bis 7 Eistage im Osten und 1 bis 4 Eistage im Norden und Westen. Für die Frosttage sieht die Verteilung ähnlich aus: 25 Frosttage im Süden, 17 bis 22 im Osten und 10 bis 15 Frosttage im Norden und Westen.

Langfristige Wettervorhersagen sind immer mit großen Unsicherheiten verbunden. Die Prognose für den November hat aber zumindest bereits eine Wahrscheinlichkeit von 65 Prozent.

Quelle: Meteogroup/wetter.de