Sturmtief trifft auch Deutschland

Unwetterwarnung für Portugal, Spanien, Frankreich, Benelux, die Türkei und Griechenland

Sturmtief liegt über Nordwesteuropa und beeinflusst mit seinen Ausläufern weite Teile der iberischen Halbinsel, Frankreich, die Beneluxstaaten und Deutschland
Ein Sturmtief liegt über Nordwesteuropa und beeinflusst mit seinen Ausläufern weite Teile der iberischen Halbinsel, Frankreich, die Beneluxstaaten und Deutschland © RTL, DWD

Sturmauswirkungen bis nach Deutschland

Einerseits bringt uns das mächtige Tief Imka auf seiner Vorderseite wärmere Luft nach Deutschland, andrerseits sorgt es auch in weiten Teilen West- und Südwesteuropas für Sturm und ergiebige Regenfälle, Besonders betroffen sind erst Portugal und Spanien, dann Frankreich und später auch Belgien, die Niederlande und Deutschland.

Video: Die Windverteilung über ganz Europa

Bis zu 70 Liter Regen, Sturm mit Tempo um 100 km/h

In Südspanien werden erst noch bis zu 30 Grad erreicht, bevor von Portugal eine Kaltfront mit dickem Regen und Sturm über das Land zieht. In Portugal werden 60 bis 70 Liter Regen auf den Quadratmeter erwartet.

Sturm kommt bis Deutschland

In der Nacht zu Mittwoch kommt der Sturm in Südfrankreich an, zieht am Mittwoch über Frankreich und erreicht die Beneluxstaaten Belgien und die Niederlande. Auch der Westen und Nordwesten Deutschlands wird getroffen. Schwere Sturmböen bis orkanartige Böen um die 100 km/h werden berechnet, auch auf Borkum.

Regengüsse und Gewitter auch im Süden von Griechenland und der Türkei

Auf der anderen Seite von Europa bestehen für Griechenland und die Türkei Unwetterwarnungen aufgrund heftiger Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Besonders betroffen ist laut Estofex, dem Europäischen Unwetter-Vorhersage-Experiment, die griechische Insel Kreta und der Süden der Türkei.