Unwettergefahr: Gewitter halten sich hartnäckig

Gewitter mit Starkregen weiter im Südosten

Deutschland liegt im Bereich einer Tiefdruckrinne, in die auch eine Luftmassengrenze eingelagert ist. Beide ziehen ostwärts, sodass frische Meeresluft polaren Ursprungs bei uns wieder die Oberhand gewinnt und die wärmere Luft aus dem Südosten verdrängt wird.

In der Nacht zum Dienstag kommen von der Schweiz her kräftige Regenfälle auf, die anfangs noch von Gewittern durchsetzt sein können. Vor allem im Süden, zwischen Oberschwaben, dem westlichen Bayern bis zum Frankenwald gibt es Dauerregen. Dabei sind meist 25 bis 40 Liter Regen in 12 Stunden zu erwarten, nur

vereinzelt auch mehr.

Dabei flaut der Wind im Westen ab, während er über der Südosthälfte zunimmt. Mit dem Luftmassenwechsel sind dort starke, im Bergland teilweise stürmische Böen aus Nordwest verbunden, die in Hochlagen 70 km/h erreichen können.

In den östlichen Mittelgebirgen kann es im Laufe der Nacht bis 600 Meter hinab schneien, 5 bis vereinzelt 10 cm Neuschnee sind in Kammlagen

der Gebirge dort möglich. Im Nordwesten ist bei Aufklaren stellenweise leichter Frost zu erwarten.

Unwettergefahr: Gewitter halten sich hartnäckig
© dpa, Julian Stratenschulte

Am Dienstag im Südosten anfangs Dauerregen wahrscheinlich. Auf einigen Berggipfeln stürmische Böen oder Sturmböen aus Nordwest. Im Nordwesten kurze Gewitter mit starken bis stürmischen Böen möglich.

Am Mittwoch anfangs stellenweise Nebel und Frost, tagsüber keine markanten Wetterereignisse. Am Donnerstag und Freitag im Schwarzwald sowie am Alpenrand punktuell markante Niederschlagsmengen möglich. Einzelne Gewitter mit Windböen wahrscheinlich, Sturmböen möglich. In exponierten Gipfellagen Sturmböen wahrscheinlich, an exponierten Küstenlagen möglich.

Quelle: DWD und wetter.de-Niederschlagskarten