Unwetter in Europa

Gewitterfront zieht über Frankreich und Italien nach Griechenland

von Karim Belbachir und Martin Pscherer

Während es bei uns noch recht ruhig bleibt und erst zum Freitag herbstlich wird, zieht eine Gewitterfront über Teile Europas hinweg. Nach Frankreich folgen dann Italien, der Balkan und Griechenland. Die Unwetter kommen mit Gewittern, Starkregen und sogar Schnee daher.

Hohe Regensummen und Schnee

Gewitterrisiko im Süden Europas am Freitag, 4. November
Die Gewittergefahr sticht im Süden Europas am Freitag besonders hervor,

Es blitzt und donnert im Westen und Südwesten Europas. Ein Unwetterband schiebt sich am Donnerstag von Frankreich und die Mittelmeerinseln Korsika und Sardinien Richtung Westen. Die Gewitterfront zieht sich vom Ärmelkanal bis runter an die Côte d’Azur. In der Nacht zum Freitag liegt der Unwetterschwerpunkt dann über Italien. Dort sind dann Regenmengen um die 50 Liter möglich – in den Spitzen sogar bis zu 100 Liter. In den Alpen fällt der Niederschlag dann häufiger mal als Schnee. Die Feriendomizile vermitteln in den kommenden Tagen also nicht die besten Urlaubsgefühle.

Unwetter ziehen weiter nach Griechenland

Niederschlagsmengen am Samstag, 5. November im Süden Europas
Der Unwetterschwerpunkt verlagert sich am Samstag über die Adria und Griechenland.

Im Laufe des Freitags verlagert sich das Geschehen dann an die Adria. Aber auch die Balkanländer sind betroffen. Weiterhin regnet es stark auf den Mittelmeerinseln, Korsika, Sardinien und Sizilien. Gewitter und Starkregen bleiben dort ein Thema.

Weiter geht es dann am Wochenende am östlichen Mittelmeer. Die Westküste Griechenlands und später auch die Inseln der Ägäis, sowie die Türkei bekommen dann den meisten Regen ab. Regensummen um die 50 Liter, in den Spitzen auch gerne mal mehr als 100 Liter sind dann erneut möglich. Die Unwetter halten noch bis Montag an, bevor es dann ruhiger wird.

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(kfb, mps)