Warnungen auch bei Extremwetter

Unwetter und Katastrophen - Das müssen wir über den Warntag jetzt wissen

Heute dürfen wir getrost sagen: Bei Ihnen piepts wohl. Denn wer ein relativ neues Smartphone besitzt und mehrere Warn-Apps installiert hat, wird um 11.00 Uhr aufschrecken, wenn es gleich mehrfach klingelt, trötet und piepst. Auch bei Warnungen vor Unwettern und Wetter-Katastrophen wird der Ernstfall geprobt. Die Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 zeigte, wie wichtig das Thema Warnung ist. Bis heute wird darum gestritten, ob damals rechtzeitig gewarnt wurde und ob das Menschenleben hätte retten können.

Gut zu wissen: Das bedeuten im Ernstfall die Signaltöne

Apropos Warnung: Da kommt extreme Kälte mit bis zu -15 Grad auf uns zu

Was bedeutet die Warnung?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) löst um 11.00 Uhr in ganz Deutschland einen Probealarm der höchsten Warnstufe 1 aus. Da es sich nur um einen Test handelt, müssen die Menschen, die diese Warnung empfangen, nichts tun. Um 11.45 Uhr kommt dann die Entwarnung.

Weitere Infos zum bundesweiten Warntag

Wann wird im Ernstfall die Warnstufe 1 ausgelöst?

Der nächste bundesweite Warntag findet am 8. Dezember 2022 statt. Dabei werden die Warnmittel selber auf ihre Funktion und auf mögliche Schwachstellen hin überprüft. Bild zeigt Eine Alarmsirene steht auf einem Hausdach ***
Heute ist bundesweiter Warntag. Sirenen heulen, aber auch Handys werden piepen.

Mit der höchsten Warnstufe wird die Bevölkerung in einer bestimmten Region nur dann alarmiert, wenn akute Gefahr droht, etwa durch hochgiftiges Gas, das nach einem Unfall in einer Industrieanlage austritt, oder durch eine Sturmflut.

Warnstufe 2 bedeutet, es droht eine ernste Gefahr, beispielsweise durch abbrechende Äste oder herumfliegende Dachschindeln bei einem sehr starken Sturm. Warnstufe 3 weist auf ein Ereignis hin, das den normalen Tagesablauf beeinträchtigen kann, wie etwa Glättegefahr.

Auf welchem Weg wird gewarnt?

Auf verschiedenen Kanälen: Die Warnungsmitteilung kommt über Radio und Fernsehen, über Warn-Apps wie NINA oder Katwarn. Sie wird auf Stadtinformationstafeln zu lesen sein. Zusätzlich werden Sirenen, Lautsprecherwagen, die Infosysteme der Deutschen Bahn und erstmals auch das Cell-Broadcast-Verfahren genutzt.

Was ist der Sinn des Warntages?

Die Verantwortlichen für den Bevölkerungsschutz wollen herausfinden, wie gut der Warn-Mix funktioniert, über den auf den verschiedenen Kanälen möglichst alle Menschen erreicht werden sollen. Präzise Warnungen seien wichtig, damit sich Menschen auch selbst schützen können, sagt BBK-Präsident Ralph Tiesler. Es gehe nicht darum, Panik zu verbreiten, sondern handlungsfähig zu bleiben. Dazu gehöre im Ernstfall auch, Nachbarn, Freunde und Verwandte zu informieren.

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(osc mit dpa)