Unwetter über Deutschland: Autos stecken fest, Wassermassen bedrohen Wohnhäuser, Schifffahrt gestoppt

Immer noch Auswirkungen der Unwetter
Autos stecken fest, Wassermassen bedrohen Wohnhäuser, Schifffahrt gestoppt! © dpa, Armin Weigel

Immer noch Auswirkungen der Unwetter

Auch am Wochenstart gibt es Immer noch Auswirkungen der Unwetter vom Wochenende. Autos von 'Hurricane'-Besuchern stecken noch im Schlamm fest, Wassermassen bedrohen weiter Wohnhäuser und die Schifffahrt ist zum Teil auf dem Rhein gestoppt.

Die verregnete 20. Ausgabe des 'Hurricane'-Festivals im niedersächsischen Scheeßel hat für viele Fans ein unerwünschtes Nachspiel: Viele Autos von Besuchern stecken im Schlamm fest und können nur mit Hilfe von Traktoren befreit werden. Wegen mehrerer Gewitter und heftigem Regen folgte für Zehntausende Besucher auf einen unterbrochenen Spieltag am Freitag ein Festival-Samstag ohne Konzerte. Am Sonntag ging das Programm ohne Einschränkungen über die Bühne. Dagegen wurde das Zwillingsfestival „Southside“ im baden-württembergischen Neuhausen ob Eck nach einem heftigen Unwetter komplett abgesagt.

Ein übervolles Regenrückhaltebecken in Kaub (Rhein-Lahn-Kreis) ist bis zum Montagmorgen noch nicht endgültig leergepumpt worden. Die Wassermassen drohten seit Samstag, einen Damm zu sprengen. Zwölf Anwohner mussten laut Feuerwehr ihre Häuser unterhalb des Beckens verlassen.

Die Schifffahrt auf dem Rhein ist bei Karlsruhe wegen der Unwetterfolgen erneut gestoppt worden. Der Pegelstand überschritt in der Nacht zum Sonntag die Grenzmarke von 7,50 Metern. Daher dürfen zwischen dem baden-württembergischen Iffezheim und dem rheinland-pfälzischen Germersheim keine Schiffe mehr fahren. Der Rhein wird voraussichtlich am Montagmittag wieder freigegeben.