Unwetter über dem Ruhrgebiet: Lokal bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter in Nordrhein-Westfalen

Gewitterfront am Dienstag: Extreme Gewitter über NRW

Die Warnung war deutlich: Am Nachmittag entwickeln sich vor allem in den nordwestlichen, westlichen und südlichen Landesteilen wieder teils starke Gewitter. Erneut geht dabei die größte Gefahr vom Starkregen aus, da sich die Gewitter nur sehr langsam verlagern.

instagram / ellosshnuffos
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So ist es auch geschehen, die Gewitter nehmen kein Ende und in Wuppertal, Mülheim an der Ruhr, Recklinghausen, Marl und vielen anderen Orten sind Hagel und unfassbare Regenmengen zusammengekommen. Es kam innerhalb von wenigen Stunden so viel Wasser runter, wie normalerweise im ganzen Monat fällt. Lokal dürften es 80 bis 100 Liter pro Quadratmeter gewesen sein. Das packt kein Gulli mehr. So kann man in den sozialen Netzwerken lesen, dass das Wasser durch alle Öffnungen in Bahnhöfe, Unterführungen, und auch in Keller läuft.

Die Unwetter ziehen jedoch weiter, vom Niederrhein über das Münsterland bis nach Niedersachsen ist die Gefahr von heftigen Gewittern weiter groß.

Niederschlagskarte von NRW am Dienstag-Nachmittag

Unwetter über dem Ruhrgebiet: Lokal bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter in Nordrhein-Westfalen

50 bis 100 Liter pro Quadratmeter - die Folge sind volle Keller, Überschwemmungen, Sturzfluten, Erdrutsche und Hochwasser. Normal sind z.B. durchschnittlich 67 l/m² für Berlin, in Köln kann man in einem Monat mit 88 l/m² rechnen. Man kann sich also vorstellen, dass die Infrastruktur und der Boden mit solchen Extremmengen, wie sie derzeit fallen, nicht mehr umgehen kann.